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Nordfriesland Tageblatt

26. September 2017 | 13:04 Uhr

Nur noch Bürgerwindparks

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die Gemeinde Risum-Lindholm beteiligt sich nicht an geplantem Repowering externer Anlagebetreiber

von
erstellt am 09.Apr.2014 | 10:02 Uhr

Die Gemeinde wird sich nicht an dem von kommunaler Nachbarschaft geplanten Repowering beteiligen. Das beschloss die Gemeindevertretung unter dem Vorsitz von Bürgermeister Hauke Christiansen in ihrer 4. Sitzung. Wie bekannt wurde, wollen zwei externe Betreiber im Bereich zwischen Üülendik und Faaderswäi fünf Windmühlen mit einer Leistung von je drei Megawatt und im Herrenkoog eine weitere noch unbekannte Anzahl von Anlagen errichten.

Wenn weitere Windparks gebaut werden, dann sollten es nur Bürgerwindparks sein, lautete eine Begründung – außerdem sei die Gemeinde ohnehin schon von reichlich Anlagen umgeben, hieß es mit dem Hinweis auf die elf neuen Kohldammer Mühlen.

Weitere besondere Beachtung fand der verspätete, von Sven Mathiesen (Amt Südtondern) vorgetragene Jahresabschluss für den Haushalt 2012. Danach wurde ein Überschuss von 392 000 Euro erwirtschaftet. Eine erste überschlägliche Schätzung für 2013 lässt einen noch höheren Überschuss erwarten. Auch vom neuen Finanzausgleich scheint die Gemeinde allenfalls marginal betroffen. Mathiesen nannte ein Minus von etwa 4000 Euro. Nach einer Reihe notwendig gewordener Korrekturen beläuft sich die Summe der Eröffnungsbilanz vom Jahresbeginn 2012 auf nunmehr 10 552 254,69 Euro.

„Damit das Wort Gottes auch in den hintersten Bänken zu hören ist, wollen wir der Kirchengemeinde helfen“, erklärte Bürgermeister Hauke Christiansen. Für den Bau einer Beschallungsanlage in beiden Kirchen und Anschlüssen für Hörgeräte in der Lindholmer Kirche macht die Gemeinde 22 000 Euro locker. Auch die noch fehlenden 6000 Euro für den Kauf eines Kleinbusses für die Pfadfinder übernimmt die Gemeinde.

Die Kommunalpolitiker stimmten der Wahl von Dirk Breckling zum Gemeindewehrführ und von Carsten Friedrich Carstensen zu seinem Stellvertreter zu. Nach Aushändigung der Ernennungsurkunden wurden beide von Bürgermeister Christiansen vereidigt.

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