Niebüll : Nur die allerschönsten Tannen

Rund 20 Ehrenamtliche des HGV Niebüll gestalteten die Stadt weihnachtlich.  Fotos: Arndt Prenzel
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Rund 20 Ehrenamtliche des HGV Niebüll gestalteten die Stadt weihnachtlich. Fotos: Arndt Prenzel

In Niebüll kommen nicht alle gespendeten Bäume infrage / Ehrenamtliche des HGV haben die Stadt weihnachtlich geschmückt

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24. November 2020, 15:27 Uhr

Niebüll | Viel zu tun für Mario Andresen und Johannes „Jan“ Boysen – galt es doch, Niebüll mit den schönstmöglichen Tannen weihnachtlich zu dekorieren. Die beiden Gärtner hatten sich zuvor im Niebüller Stadtgebiet die schönsten Tannenbäume angeschaut.

Gemeldet hatten sich zahlreiche Bürger, die ihre Tannen für die öffentliche Aufstellung spenden. „Nicht alle werden genommen“, sagte Jan Boysen mit Kennerblick. „Wir brauchen genau vier Stück für das Stadtgebiet, einen noch für das Amt Südtondern!“

Zunächst ging es zu Familie Friedrichsen in die Theodor-Storm-Straße. Schnell war der große, schön gewachsene Weihnachtsbaum abgesägt. Mit Umsicht wurde der Riese auf den Lkw der Firma Bauexpert Christiansen flachgelegt. Schon gegen 8.30 Uhr traf die gesamte Crew auf dem Rathausplatz ein, um den Baum dort in einem Extra-Loch zu vesenken.

Jan Boysen berichtet, dass die Bäume immer größer geworden sind. „Früher reichte dieses kleine Versorgungsloch“, sagte er und zeigte auf eine weitere Lücke im Boden, die mit einer Platte versiegelt ist. Die beiden Gärtner wechselten sich beim Sägen ab. Stück für Stück flog in die Luft, denn die Tanne musste mühselig zugespitzt werden.

Die Stadtwerke mit Arne „Strom“ Christiansen kümmerten sich um die Beleuchtung des Baumes, die traditionellen Schmuck-Schleifen wurden am Nachmittag wieder durch die HGV-Ehrenamtlichen angebracht.

Die HGV-Helfer haben zudem weitere 150 kleinere Weihnachtsbäume verziert: Bereits am Vortag hatten sich an die 20 Freiwillige auf dem Rathausplatz im Auftrag der Weihnachtsdekoration versammelt. Mit Draht und vielen roten Schleifen bewaffnet ging es für die Ehrenamtlichen in die Einkaufsstraße – geschmückt wurde von Griesbach bis zu „Die Zwei Schneiderei“.Hinter dem festlichen Schmuck steckt seit Jahrzehnten der Niebüller Handels- und Gewerbeverein. Die Gesamtkosten von Weihnachtsbeleuchtung belaufen sich jedes Jahr auf rund 15.000 Euro.

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