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Niebüller Landfrauen gestalten die Lammtage mit

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Telse Brodersen zog auf der Jahreshauptversammlung eine positive Bilanz

Die heutige Landfrau zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich dem Leben in Stadt und Land verbunden fühlt. Das erklärte Telse Brodersen auf der Jahreshauptversammlung des Landfrauenvereins Niebüll. Eine Mitgliedschaft im Verein sei für alle offen. „Langeweile ist schlimmer als Stress“, erklärte die Vorsitzende und ermunterte abseitsstehende Frauen, sich dem Verein mit seinen heute 260 Mitgliedern anzuschließen.

Bei den Niebüller Landfrauen ist immer „was los“. Das zeigte nicht nur die temporäre Auflistung der Termine des vergangenen Jahres. Auch in diesen Jahr sehen die Frauen um Telse Brodersen einigen Highlights entgegen – zum Beispiel etwa den Lammtagen 2014, die in Niebüll über die Bühne gehen. Der Landfrauenverein hat sich bereiterklärt, die Stadthalle bei der Eröffnungsveranstaltung mit einer zünftigen Deko zu schmücken. Anna Matthiesen hatte dazu auch schon eine thematisch zutreffende Idee: einen Tischschmuck in Form der Nachbildung eines Deiches mit weidenden Schafe, 40 Meter lang, über alle Tische verlaufend und „beweidet“ von annähernd 200 wolligen Schafen vom Texel und Weißkopf bis zum „schwarzen Schaf, allesamt gestaltet aus echt nordfriesischer Schafwolle. Ein Muster davon war schon zu besichtigen und erntete bewundernde Anerkennung.

Renate Matthiesen nannte Stationen des vergangenen Jahres, die einmal mehr eine bunte Vielfalt des Vereinsangebots widerspiegelten. Dem Vortrag über Diabetes folgte eine imaginäre Reise nach Marokko, dem Frühlingsfrühstück eine Ratzeburgfahrt und dieser ein indischer Abend mit Hans Peter Spießwinkel. In Dagebüll interessierten die neue Ferienhaussiedlung, in Niebüll das Regenwasserrückhaltebecken und bei Sonja Stümer Altbewährtes und Neues. Beim Open Air-Konzert an der Jugendherberge wurde Kuchen verkauft, an dem auch die Tafel „gut von“ hatte. An allen Terminen nahmen über 500 Personen teil.

Martina Winter machte eine Rechnung nach US-amerikanischem Beispiel auf, wo eine Stunde ehrenamtliche Leistungen 20 Dollar wert ist. Die Teilnahme an Veranstaltungen, Tagungen und verschiedenen Aktionen summierte sich auf etwa 1000 Stunden, die mit dem Mindestlohn multipliziert 8500 Euro ergeben. „Diesen Betrag haben wir für die Allgemeinheit erwirtschaftet“, resümierte sie.

In diesem Jahr sind unter anderem geplant: ein Theater- und Lottonachmittag im Landjugendheim Neugalmsbüll, der Film „Die Nordsee – unser Meer“ in Eck’s Kino, eine Tagesfahrt nach Ellerhoop ins Arboretum, die Lammtage im Mai und die Adventsfeier.

Helga Hansen erstattete den Kassenbericht, der am Ende einen Kassenbestand von 712 Euro auswies. Ab 2015 steigt der jährliche Mitgliedsbeitrag von 20 auf 25 Euro. Helga Hansen (Schatzmeisterin), Renate Matthiesen (ihre Stellvertreterin) und Karin Jessen (Schriftführerin) wurden wiedergewählt. Den Bezirk Fahretoft hat Maike Lemke von Ingeborg Ingwersen übernommen.

Zum Beginn der Versammlung ehrte die Versammlung acht verstorbene Mitglieder. Statt eines Nachrufs für Lene Richardsen überwies der Verein dem Wilhelminen-Hospiz eine Spende.

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erstellt am 14.Feb.2014 | 19:00 Uhr

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