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Frühe Weihnachtsbeleuchtung : Niebüller Girlanden gehen vom Netz

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Handels- und Gewerbeverein Niebüll nimmt das THW gegen Kritik in Schutz / Leuchtgirlanden sollen bis nach Totensonntag abgeschaltet werden

shz.de von
erstellt am 15.Nov.2014 | 05:00 Uhr

Die weihnachtliche Straßenbeleuchtung in Niebüll ist im landesweiten Vergleich einmalig: In keiner anderen Stadt wurde sie früher aufgehängt. Das Anbringen der 29 Girlanden, 65 Lichterketten und 50 strahlende Kometen hatte so auch Kritik ausgelöst, der Lichtschmuck sei vor dem Totensonntag unangemessen (wir berichteten).

Jetzt nimmt die Spitze des Niebüller Handels- und Gewerbevereins (HGV) insbesondere das Technische Hilfswerke in Schutz, mit dessen ehrenamtlicher Hilfe die Girlanden und Kometen in der Hauptstraße aufgehängt wurden. „Wir sind dem THW für seine Hilfe sehr dankbar und wollen klarstellen, dass wir es waren, die im HGV den Beschluss gefasst haben, die Stadtbeleuchtung in diesem Zeitraum aufzuhängen“, sagte der HGV-Vorsitzende Heinz H. Christiansen (Foto l.). Er betonte gegenüber unserer Zeitung, dass es organisatorisch und technisch kaum Spielraum für das Hängen der Lichtelemente gegeben habe: „Wir wollen, dass der Anspruch, der an uns gestellt wird, pünktlich zum ersten Advent allen Niebüllern eine funktionierende Beleuchtung zu bieten, nicht enttäuscht wird.“ Um dieses Ziel zu erreichen, sei auch in diesem Jahr ein Testlauf insbesondere der Girlanden nötig gewesen, erklärte dazu HGV-Vorstandskollege Carsten Roloff Johannsen (Foto rechts). „Sie wissen nie, welche Probleme dort auftreten können.“ Es habe sich damit eindeutig noch nicht um Dauerbetrieb der Girlanden gehandelt. Jetzt sei die Funktionsfähigkeit der straßenüberspannenden Dekoration aber ausreichend getestet und daher werde sie planmäßig bis nach Totensonntag abgeschaltet. Erst am Montag, 24. November, sollen alle Girlanden wieder ans Netz gehen und die Hauptstraße weihnachtlich beleuchten. „Wir wollen den Feiertag nicht überblenden oder religiöse Gefühle verletzen“, betonte Heinz H. Christiansen.

Während die Girlanden nun abgeschaltet sind, werden die Kometen an den Straßenlaternen und Lichterketten in den Bäumen vor den Geschäften weiter Licht spenden. Diese Lichtmittel sind nicht abschaltbar, da sie an das Netz der Straßenbeleuchtung gekoppelt sind. Das gesamte Lichtensemble kostete die Mitglieder des HGV in diesem Jahr rund 7 500 Euro.

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