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Niebüll will nördlichste Fairtrade-Stadt des Landes werden

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 26.Jan.2016 | 13:14 Uhr

Das weltweite Bemühen um faire Handelsbedingungen für Produzenten und Bauern der südlichen Hemisphäre wird in Deutschland von einer wachsenden Öffentlichkeit wahrgenommen.

Viele Produkte in den Bereichen Lebensmittel und Textil tragen mittlerweile ein Fairhandels-Siegel. Über Zusammenschlüsse wie den bundesweit tätigen Verein TransFair, dem Bündnis „Eine Welt Schleswig-Holstein“ oder den lokalen Weltläden organisieren sich Aktivitäten zu fairem Handel. Am bekanntesten ist wohl Fairtrade Deutschland, worüber sich Universitäten, aber auch Schulen oder Städte zertifizieren lassen können, um im Netzwerk des fairen Handels aktiv werden zu können.

In Niebüll möchte man nun, angestoßen vom Stadtmarketing und dem Kulturbüro, den Weg der Zertifizierung gehen und Fairtrade-Stadt werden. 390 gibt es in Deutschland, 16 davon in Schleswig-Holstein. Niebüll wäre die nördlichste. Die notwendigen fünf Kriterien hat die Stadt fast alle erfüllt.

Das Stadtmarketing Niebüll lädt, in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Kinder- und Jugendbüro Nordfriesland, für heute, 27. Januar, 19 Uhr, zu einem Infoabend ins Haus der Familie (Uhlebüller Straße 22) ein. Unter anderem soll an diesem Abend eine Steuerungsgruppe gegründet werden, die die Fairtrade-Aktivitäten vor Ort zukünftig organisiert. Vorab kann sich jede/r auf www.fairtrade-town.de über das Vorhaben informieren.

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