Niebüll: Holger Jessen neuer Vorsitzender des Ausschusses für Bau und Verkehr

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28. Mai 2015, 16:57 Uhr

Stühlerücken im Niebüller Rathaus: Holger Jessen (SPD) ist der neue Vorsitzende des Ausschusses für Bau und Verkehr (ABV). Einstimmig wählte ihn die Stadtvertretung in dieses Amt. Holger Jessen ist Nachfolger von Karl-Heinz Schmidt, der dem Ausschuss 25 Jahre lang, zuletzt als bürgerliches Mitglied, vorstand. Er hatte mit Wirkung zum 30. April seinen Rücktritt als Vorsitzender des ABV erklärt und auch sein Mandat als bürgerliches Mitglied niedergelegt.

Das Vorschlagsrecht lag bei der SPD-Fraktion, und sie nominierte Holger Jessen. „Ich bedanke mich für das eindeutige Votum“, erklärte Holger Jessen zu seiner Wahl. Er würdigte, wie zuvor Thomas Uerschels auch, die Arbeit seines Vorgängers mit den Worten „Ich trete in sehr große Fußstapfen“. Karl-Heinz Schmidt habe die Beschluss-Ergebnisse aus den Sitzungen noch nach Jahren parat gehabt und sagen können, „wer damals wie abgestimmt hat“. „Das werde ich nicht können“, so Jessen lächelnd. Er wünschte sich eine fruchtbare Zusammenarbeit mit seinen Kollegen und schickte an den erkrankten Karl-Heinz Schmidt die Wünsche einer raschen Genesung.

Holger Jessen ist auch Geschäftsführer des Handels- und Gewerbevereins. Die Frage von Bernd Neumann (CDU), ob sich daraus ein Konfliktpotenzial ergäbe, beantwortete Bürgervorsteher Uwe Christiansen: „Das ist nicht der Fall. Die Kommunalaufsicht hat das geklärt. Herr Jessen ist Angestellter des HGV.“

Weiterhin wählte die Stadtvertretung Udo Ferdinand Petersen (SPD) als weiteres Mitglied in den Ausschuss für Bau und Verkehr. Die nächste Sitzung dieses Gremiums findet übrigens am Donnerstag, 4. Juni, 19 Uhr, im Sitzungssaal des Rathauses statt. Themen sind unter anderem die Bauleitplanungen der Nachbargemeinden Langenhorn (Erweiterung des Nahversorgungsgebietes an der B5), der Gemeinde Risum-Lindholm (Gemeindehaus), die Aufstellung der 2. Änderung des B-Planes Nr. 28 (nördlich der L7/Bäderstraße, westlich der Anlagen der DB und östlich der Straße „Im Kornkoog“), sowie der Ausbau der Breslauer Straße, der Endausbau B-Plans 52 sowie die Erstellung eines Baulückenkatasters. 

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