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Sportevent in Südtondern : Niebüll feiert großes Reitturnier

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Beim Wettkampf beim Reitverein Niebüll wurden am Wochenende viele junge talentierte Pferde und Reiter gesichtet.

Niebüll | Der Reiterverein Niebüll wird immer mehr zur Pferdebastion im hohen Norden. Nach 850 Nennungen und 23 Springprüfungen an drei Tagen hat das „Niebüller Oktoberfestival“ der Pferde seinen guten Ruf bestätigt. „Besonders froh sind wir, dass es weder bei Mensch noch Tier Verletzungen gegeben hat“, resümiert ein zufriedener Lars Brunk vom Reiterverein Niebüll, gemeinsam mit Peter Schultes Veranstalter. Am Freitag startete das Turnier mit zumeist jüngeren Pferden. Der Sonnabend stand ab dem Vormittag im Zeichen der Profis, am Nachmittag folgten die Amateure und Kinder. Abschließender Höhepunkt war am Sonntag eine Springprüfung der Klasse M. Die Turnierhalle war an allen Tagen gut gefüllt, trotz gemischter Wetterbedingungen.

Die Teilnehmer sind zur Hälfte professionelle Reiter, zur anderen Hälfte Amateure – Reiter- und Züchter aus Schleswig-Holstein und Hamburg. „Die Teilnehmer fahren täglich bis zu zwei und drei Stunden hin und her – unsere Boxen sind natürlich belegt“, erläutert der Deezbüller Hofbesitzer und Turnierleiter. Die große Resonanz beim Reitturnier im April und nun Oktober übt direkt positiven Druck auf die Veranstalter aus. „Wir folgen dem und veranstalten im Januar, Februar und März 2018 weitere große Turniere.“ Der Reitverein Niebüll hat nicht nur durch die perfekte Organisation einen ausgezeichneten Ruf. „Wir haben eben auch die Möglichkeiten“, so Lars Brunk, „wir haben zwei große Abreithallen und dann die große Turnierhalle – praktisch alles unter einem Dach. Das ist einmalig in Schleswig-Holstein“. Besonders die Profis haben ein großes Interesse an dem Hallenreitturnier. „Sie nutzen es aktuell gerade, um sich auf das internationale Springen in Neumünster am kommenden Wochenende vorzubereiten“, berichtet der Organisator, zudem diene es durch seine entsprechenden Bedingungen der Ausbildung der Nachwuchspferde und Nachwuchsreiter. „Wir haben gesehen, dass wir viele talentierte junge Pferde und Reiter im Lande haben“, sagt der Experte.

Bekannte Namen sind die Reiterfamilien Luther oder Naeve, während bei den Amateuren Mads Laffrenzen (Mildstedt) herausragt. Er nahm mit drei Pferden auch an der letzten Prüfung am Sonntagnachmittag teil -und gewann mit „Belladonna“ - nicht zum ersten Mal. Jeder bekam seinen Preis – kein Geld, sondern gesponsorte Präsente. Besonders bemerkenswert: Mit dem Nenngeld wurde das Turnier finanziert, so dass keine Sponsoren gesucht werden mussten.

Die Niebüller schließen mit diesem fünften Turnier den Reigen der großen Turniere ab. Höhepunkt waren im Juli die Kreismeisterschaften mit über 1200 Nennungen für die Dressur-, Spring-, Vielseitigkeitsprüfungen und Mannschaftswettbewerbe. Auch hier zeigte der Reiterverein Niebüll seine bekannte Routine und Umsicht. Es war bereits die zwölfte Kreismeisterschaft in der früheren Kreishauptstadt. Die Stimmung war damals wie heute bestens. Viele Ehrenamtliche des Vereins halfen mit – berühmt sind neben der Freundlichkeit vor allem die selbstgebackenen Kuchen und Torten der Mitglieder-Damen.

Den Helfern gilt der Dank der Besucher und der Veranstalter. „Ohne sie geht es nicht“, so Turnierleiter Lars Brunk.

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