Niebüll begrüßt seine Weltmeisterinnen

moveit97

von
30. Juni 2014, 09:33 Uhr

Im sonst so beschaulich friedlichen Städtchen war in der letzten Stunde des Sonntags der Bär los. Grund des volksfestartigen Spektakels auf dem Bahnhofsvorplatz war die Heimkehr der Tanzformation „Move it up“, die mit NOB-Zug 81730 um 23 Uhr auf Bahnsteig 2 eintraf, auf dem Vorplatz lautstark empfangen und im „Triumphzug“ durch die fast schon schlafende Stadt gefahren wurde.

Die Nachricht vom überraschenden Erfolg der Formation von Sonja Stümer hatte sich wie ein Lauffeuer durch die Stadt und die Nachbargemeinden verbreitet, in denen ein Teil der frischgebackenen Weltmeisterinnen zu Hause ist. Entsprechend groß war die Menschenansammlung am Bahnhof Niebüll. Es mögen etliche hundert Nordfriesen gewesen sein, die sich zu späterer Stunde als angekündigt auf den Weg in die Bahnhofstraße gemacht hatten. Statt wie geplant um 22 trafen die Mädels und ihre zehn Begleiter erst um 23 Uhr ein, weil der Flieger aus Venedig eine Stunde Verspätung hatte. Das aber tat der Riesenstimmung keinen Abbruch. Die Begeisterung mit den familiären Anhang und den Fans teilten auch Bürgermeister Wilfried Bockholt, sein Stellvertreter Bernd Neumann und mehrere Stadtvertreter. „Wir werden morgen entscheiden, wie wir den Erfolg dieser tollen Mannschaft würdigen“, erklärte der Bürgermeister.

Die Stadt hatte ihre Feuerwehr gebeten, den Umzug der Weltmeister zu sichern. Folge: Dem Schwarz-Rot-Gold der Fahnen und Fähnchen, dem Blitzlichtgewitter der Fotografen und dem Scheinwerferlicht der vorbeifahrenden Autos und Busse, gesellte sich das Blaulicht der Feuerwehreskorte hinzu. Nach Shakehands, Küsschen, Umarmungen, Knuddeln und anerkennenden Zurufen sowie der flüchtigen Betrachtung der vielen Transparente begaben sich die Mädchen auf einen als „Triumph-Wagen“ umgestalteten Tieflader des Transport- und Kranunternehmers Frank Stümer. Das Fahrzeug war in großen Lettern „Weiß auf Schwarz“ mit dem Hinweis auf den Erfolg und oben drüber mit einem Willkommensgruß versehen.

Der Stümer-Konvoi fuhr einmal die Innenstadt „rauf & runter“ und endete am Studio von Sonja Stümer, wo die Mädchen erzählten, tanzten und noch einmal ihre Freude herausließen. Eine halbe Stunde nach Mitternacht endete der fröhliche Spektakel.


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