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Empfang in Ladelund : Neuigkeiten aus den Gemeinden

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Den Neujahrsempfang der Kirche nutzten die Gäste für allerlei Bekanntgaben und Informationen.

von
erstellt am 19.Jan.2016 | 05:15 Uhr

Die Kirchengemeinde Ladelund hatte alle Mitglieder aus ihrem Kirchspiel und die Repräsentanten aller in diesem beheimateten Vereine, Verbände und Institutionen zu einem Neujahrsempfang eingeladen. Dieser begann mit einem gut besuchten Gottesdienst in der St. Petri-Kirche und wurde mit einem gemütlichen und informativen Beisammensein im Gemeindesaal des Ladelunder Pastorats fortgesetzt.

Der Gottesdienst wurde gestaltet von Pastor Hans-Joachim Stuck, dem Nomke Feddersen und Harald Thomsen vom Kirchengemeinderat als Lektoren und dem durch Mitglieder des Jugendchores Ladelund verstärkten Chors „Ka-La Singers“ zur Seite standen. Als Dirigent, Begleitpianist und Organist an der Paschen-Orgel waltete Mirko March mit dem ihm eigenen Temperament seines Amtes. Die Gemeinde war durch gemeinsam gesungene Lieder und Mitsprechen von Psalmen in den Verlauf der Feierstunde aktiv eingebunden. Der Chor wusste mit schmissigen Sätzen wie „Himmel und Erde bekommen ein neues Gesicht“ und dem Gospel „Rejoice – The Lord is good“ so zu gefallen, dass die Gemeinde spontan Beifall klatschte.

Pastor Stuck stützte seine Predigt auf die aktuelle Jahreslosung „Ich will euch trösten wie einen seine Mutter tröstet“. „Wir brauchen den Trost jeden Tag“, so Pastor Stuck, „denn es geht nicht nur darum, im Leid Tränen zu trocknen, sondern auch, seine Haltung zu ändern und zu erkennen, dass Gottes Gedanken andere sind.“

Zum Empfang fanden sich so viele Teilnehmer ein, dass sich auch die an den Gemeindesaal angrenzenden Räume noch füllten. Als Vorsitzender des Kirchenvorstands ermunterte Sighart Baumgardt die Vertreter der Kommunen, Vereine und Verbände, im Form von Grußworten über aktuelle Ereignisse und Neuerungen aus ihren Bereichen zu berichten. Die Aufforderung fand lebhafte Resonanz, denn es meldeten sich im Verlaufe der nächsten eineinhalb Stunden zehn Personen zu Worte. Als Bürgermeisterin der Gemeinde Bramstedtlund berichtete Rosemarie Lorenzen über die bevorstehende Auslieferung des neuen Feuerwehrfahrzeuges der FF Bramstedtlund, den Stand der Planung, wie die Flächen und Gebäude des auslaufenden Militär-Sanitätsdepots genutzt werden sollen, und über die in ihrer Gemeinde zu beobachtende Entwicklung der Stromerzeugung durch Windkraft.

Stellvertretend für den erkrankten Bürgermeister der Gemeinde Ladelund, Rüdiger Brümmer, dankte dessen Stellvertreter, Hans-Heinrich Petersen, für die harmonische Zusammenarbeit aller politischen und kirchlichen Gremien. Auch mahnte er, die angekündigten Flüchtlinge vorurteilsfrei warmherzig zu empfangen. Als Bürgermeister der Gemeinde Westre stellte Peter Max Hansen humorvoll fest, auch dort habe das Jahr 2016 begonnen. Sodann listete er auf, was seine Gemeinde im abgelaufenen Jahr alles geleistet hatte.

Für den Bürgerbusverein Ladelund hielt dessen Initiatorin und Vorsitzende, Heike Prechel, einen Rückblick auf die Erfolgsgeschichte des von ihr ehrenamtlich geleiteten Vereins (wir berichteten). Inzwischen betreibe man zwei Busse und einen kleinen Wagen mit Elektroantrieb, um die Sicherheit des Fahrplans zu stabilisieren. Zur Zeit befinde sich eine Abordnung in Berlin und nehme werbend an der „Grünen Woche“ teil.

Als Sprecherin des Teams des Ladelunder Dorfmuseums gab Bettina Buldt Einblicke in dessen Arbeit und warb um viele Besucher und neue Mitarbeiter. Für die Freiwillige Feuerwehr Ladelund sprach dessen stellvertretender Ortswehrführer, Oke Ertzinger, der sich schwerpunktmäßig mit dem geplanten Bau eines neuen Gerätehauses befasste. Er kündigte den Baubeginn für Anfang April 2016 an.

Als Vorsitzende des Vereins „Bücher ohne Grenzen“ ließ Gyde Köster wissen, dieser biete guten Büchern ein „gutes neues Zuhause“. Zudem führe er kulturell anspruchsvolle Veranstaltungen durch. Für den Ortskulturring Ladelund wies dessen Leiterin, Karin Christiansen, auf das Ende seiner Theatergruppe hin und lud zu einem „Bunten Nachmittag“ (18. Februar) ein.

Als Sprecher des Gedenkstättenausschusses der KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund erinnerte Joachim Ihloff an den eindrucksvollen Gedenklauf „Putten-Ladelund“. Auch kündigte er als Antwort darauf ein Fußballspiel in Putten an, für das noch Kicker gesucht würden. Des Weiteren gab er einen Einblick in den Stand der Umgestaltung der Dauerausstellung der von Raimo Alsen geleiteten Einrichtung.

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