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Nordfriesland Tageblatt

25. September 2017 | 15:24 Uhr

Neues Löschfahrzeug für Rodenäs

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Nach dem kürzlich erneuerten Gerätehaus steht den freiwilligen Lebensrettern nun auch ein modernes Gefährt zur Verfügung

Großer Tag für die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Rodenäs. Unter Anteilnahme der Dorfbevölkerung, Ehrenmitgliedern und Offiziellen wurde das neue Feuerwehrfahrzeug offiziell übergeben. Es handelt sich um ein so genanntes Mittleres-Löschfahrzeug (MLF) mit Staffelbesatzung (1 zu 5), das auch 1000 Liter Löschwasser mitführt. Neben der bisherigen mobilen Tragkraftspritze (TS) hat das Fahrzeug zusätzlich eine eingebaute Heckpumpe.

Die Anschaffungskosten des von der Fach-Firma Ziegler ausgerüsteten MAN-Fahrzeuges betrugen rund 160  000 Euro. Hierfür gab es einen Zuschuss von gut 30  000 Euro, die Restfinanzierung hat die Gemeinde selbst getragen. Das bisherige 28 Jahre alte Löschfahrzeug konnte noch verkauft werden.

Stephan Huth von der Firma Ziegler überreichte einen großen symbolischen Schlüssel zusammen mit dem eigentlichen Fahrzeugschlüssel an Bürgermeister Jörg Nissen, der diesen sogleich an Wehrführer Jürgen Köller weiter gab, um ihn auch gleich an die beiden Gerätewarte Hauke Sönnichsen und Jens Beckmann zu überreichen.

Jürgen Köller dankte der Gemeinde für die unkomplizierte Bereitstellung des neuen Fahrzeuges. „Das Bestellen war einfach, aber der anschließende Papierkrieg dauerte lange“, seufzte der Wehrführer mit Blick auf die anschließenden komplizierten Behördenwege. Bürgermeister Nissen zeigte sich erfreut darüber, dass die Gemeinde solch ein Fahrzeug für die Wehr beschaffen konnte, und stolz, dass ausreichend Kameradinnen und Kameraden zur Bedienung zur Verfügung stehen. Nordfrieslands Kreisbrandmeister Christian Albertsen meinte mit Blick auf das vor kurzem erneuerte Gerätehaus und auf das neue Fahrzeug: „Alles gut in Rodenäs, denn die Gruppe besteht aus Mannschaft und Gerät!“ Er mahnte, stets vorsichtig zu fahren und überreichte ein Maskottchen sowie eine Flasche „Scheibenklar“.

Als ehemaliger Rodenäser und ältester Wehrführer in der Wiedingharde hatte Klaus Geiger (Rosenkranz) von den Nachbarwehren ein Flachgeschenk mitgebracht. Stephan Huth gratulierte zu einem modernen auf die regionalen Erfordernisse abgestimmten Fahrzeug und überreichte ein großes Bild von der Übergabe im Werk.

Die Rodenäser Wehr gab nicht nur Grillwurst und Getränke aus, sondern hatte ein Sparschwein aufgestellt, mit der Bitte statt Geschenke, dieses zu „füttern“, damit künftig weitere Ruhebänke in der Gemeinde aufgestellt werden können.

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