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Nordfriesland Tageblatt

23. Oktober 2017 | 03:39 Uhr

Rückstau : Neues Konzept gegen Verkehrschaos

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Haltende Busse führen regelmäßig zu Staus in der Uhlebüller Straße. Die Politik denkt nun laut über Lösungsansätze nach.

shz.de von
erstellt am 11.Feb.2014 | 06:00 Uhr

Autofahrer müssen in der verstopften Uhlebüller Straße regelmäßig die Nerven bewahren: „Zu bestimmten Stoßzeiten ist der Verkehr hier stark eingeschränkt“, sagt Finn Brandt. Der Leiter der Beruflichen Schule des Kreises Nordfriesland kann dieses Schauspiel täglich beobachten: Wenn die Busse in der Uhlebüller Straße 15 direkt vor dem Schulkomplex halten, dann „kann sich der Verkehr auch mal beidseitig stauen.“ Neben dem häufigen Rückstau, der für Niebüller Verhältnisse eine Seltenheit darstellt, birgt diese Ausnahmesituation auch Gefahren für die Schüler. „Die Jugendlichen halten sich dann auch auf der anderen Straßenseite auf und kreuzen die Fahrbahn“, weiß der Schulleiter. „Mit pädagogischen Mitteln ist da nichts zu machen.“ Stattdessen müsse ein neues Konzept für den Bereich erarbeitet werden, das die Verkehrssituation vor der Schule entspannt, fordert der Oberstudienrat.

Dieses Thema hob Karl-Heinz Schmidt jetzt auf die Tagesordnung des Bau- und Verkehrsausschusses der Stadt Niebüll. Der Ausschussvorsitzende unterstrich, dass er dem Thema Schulwegsicherung auch in diesem Jahr ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit im Ausschuss einräumen wolle. „Die haltenden Busse in der Uhlebüller Straße verursachen eine kritische Situation“, trug Schmidt auch die Sorge von Schulleiter Finn Brandt vor. Als Lösungsansätze dachte Schmidt laut über die Einrichtung eines Schutzstreifens oder baulicher Veränderungen in dem Areal nach. Um die Situation besser einschätzen zu können, solle nun ein Gespräch mit allen betroffenen Schulleitern geführt werden. Bevor die Ausschussmitglieder dann einstimmig die Verwaltung mit der Erarbeitung eines Lösungskonzeptes beauftragten, wies auch Bürgermeister Wilfried Bockholt auf die Wichtigkeit des Themas hin: „Die Schulwegsicherung hat Vorrang. Wir müssen da Kompromisse machen.“

Als denkbare Lösung des Problems bringt Schulleiter Finn Brandt die Öffnung des Peerswegs für Busse ins Gespräch: „Dort ist genug Platz.“ Zudem regt Brandt an, die Außenbereiche der Schulen generell zu überdenken. „Es wird hier erst Ruhe geben, wenn die Schüler genügend Parkplätze haben.“

 

 

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