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Nordfriesland Tageblatt

23. Oktober 2017 | 13:43 Uhr

Neues Entdecker-Paradies für 15 000 Euro

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 06.Aug.2014 | 09:47 Uhr

Ein neuer Spielplatz in Niebüll? So neu ist er eigentlich nicht, der 22. Spielplatz der Stadt Niebüll im Baugebiet Nummer 9 (Berliner Ring). Bisher war das 2000 Quadratmeter große und von schützendem Baumbewuchs umgebene Gelände ein Bolzplatz. Auf Bitten von Eltern wurde der Platz jetzt mit vielfältigem Spielgerät bestückt – und am Dienstag offiziell eingeweiht.

Die Vorgeschichte: Das ab 1961 bebaute Wohngebiet gegenüber dem ehemaligen Krankenhaus ist in die Jahre gekommen und „lebt“ bereits weit in der zweiten Generation. Die Kinder von damals sind die Eltern von heute. Ihnen ist aufgefallen, dass es in ihrem Wohngebiet zwar einen Spielplatz gibt, jedoch eben nur einen Platz „mit nix drauf“. Sie wandten sich an die Stadt, die auch reagierte.

Für 15 000 Euro wurden Spielgeräte angeschafft: eine kombinierte Nest- und Normalschaukel, ein Kombi-Turm mit Kletternetz und Rohrrutsche, eine Federwippe, ein Fußballtor mit „Stahlnetz“, eine Sandkiste und eine aus Recycling-Material gefertigte Sitzkombination für Eltern.

Bernd Neumann, stellvertretender Bürgermeister und Vorsitzender des Ausschusses für Schule, Kultur und Soziales (sowie auch für Sport) freute sich über das große Elterninteresse zur Einweihung des Platzes. Und nicht nur das. Er zeigte sich auch froh darüber, dass der Generationswechsel in diesem Wohngebiet „kreative Folgen“ hatte. „Die Leute sind zu uns gekommen und haben uns ihre Wünsche vorgetragen.“ Gemeinsam mit Eltern und Kindern seien Spielgeräte ausgesucht worden. Der städtische Bauhof habe den Platz hergerichtet und gute Arbeit geleistet. Neumann: „Wer etwas auf dem Herzen hat, sollte es die Stadt wissen lassen – und einfach zu uns kommen.“

Zur Platzeinweihung hatte sich die Hälfte der heute 41 Kinder in diesem Wohngebiet eingefunden, begleitet von Eltern und Bewohnern des Berliner Ringes und weiterer Straßen, unter ihnen auch Bürgervorsteher Uwe Christiansen und eine Abordnung des „Niebüller Heimspielsommers“ mit Streetworker Frank Sauer und Haus der Jugend-Leiterin Orte Schruwe-Nissen, die ihre Mobile Spielkiste mitgebracht hatten. Es wurde eine fröhliche Stunde, begünstigt von schönem Wetter und ausgefüllt mit Kinderspiel und lebhaftem Geplauder unter zufriedenen Erwachsenen.



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