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Schöpfwerk in Dagebüll : Neuer Standort steht fest

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Dagebülls Gemeindevertreter stimmen der Lage für ein neues Schöpfwerk zu / Verlegung erfolgt voraussichtlich 2017

Der Nordsee–Erholungsort Dagebüll steht immer noch vor einer Fülle ungelöster Probleme. Damit ist keineswegs nur die weiterhin noch nicht in Angriff genommene Deichverstärkung in den Bereichen Haffdeich und dem Abschnitt Hafen/Jenswarft gemeint. Bürgerliche Kritik wird zudem darüber laut, dass die Ortsteile auch noch nicht eins geworden sind. Bürger monieren, dass die beiden örtlichen Sportvereine es nicht geschafft haben, was den drei Feuerwehren gelang. Die mittlerweile 12. Sitzung der Gemeindevertretung, mit 30 Bürgern gut besucht, stieß einerseits auf großes Interesse und andererseits auf viel Lust an kontroverser Diskussion.

Zur Tagesordnung: Nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Schleswig unterliegen Windeignungsflächen nicht mehr landesplanerischer Steuerung. Um einem Windmühlen-Wildwuchs gegen zu steuern, wird den Gemeinden das Instrument einer regulierenden F-Planung empfohlen. Zum bestehenden F-Plan brachte die Gemeindevertretung eine 1. Änderung auf den Weg, um die Errichtung von Windkraftanlagen räumlich steuern zu können.

In einem weiteren Punkt stimmte die Gemeindevertretung der Lage des neuen Schöpfwerks zu. Dessen Standort wird vom Badedeich zu einem Standort nördlich der Mole verlegt – und zwar mit einer Zufahrt über den Deichverteidigungsweg. Die Verlegung des Schöpfwerks erfolgt voraussichtlich im Jahr 2017.  

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erstellt am 25.Apr.2015 | 05:00 Uhr

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