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Bauarbeiten in Niebüll : Neue Vollsperrungen im Stadtgebiet

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Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Bauarbeiten an der L 7 strapazieren weiter die Geduld der Autofahrer. Anlieger kommen zeitweise nicht zu ihren Häusern.

Die ersten Hürden des derzeit größten Bauprojekts in Niebüll sind genommen. Doch im Zuge der Fahrbahndeckenerneuerung auf der Landesstraße 7 von der B 5 einmal quer durch das Stadtgebiet über die Bäderstraße, den Peter-Schmidts-Weg und die Deezbüller Straße bis zum Hotel Morgenstern ist in dieser Woche von den Autofahrern erneut besondere Geduld gefordert. Denn bis einschließlich Freitag kommt es erneut zu einigen Vollsperrungen.

Nachdem der Abschnitt von der B 5 bis zur Bahnhofsstraße fertig gestellt ist, haben in dieser Woche die Fräs- und anschließenden Asphaltierungsarbeiten in der Deezbüller Straße begonnen. Deshalb ist der Abschnitt zwischen Mitteldeich und dem Peter-Schmidts-Weg abschnittweise nicht befahrbar. Dieser Bereich wird am morgigen Donnerstag und am Freitag im Zuge der Asphaltierung voll gesperrt werden müssen.

Schon heute und bis Freitag kann es nach Auskunft des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr (LBV) zudem dazu kommen, dass direkte Anlieger der Deezbüller Straße zeitweise ohne alternative Straßenanbindung über mehrere Stunden mit ihrem Auto weder von noch zu ihrem Wohnort kommen können.

Durch die Bauarbeiten wird es in den kommenden Tagen auch zu Einschränkungen des Busverkehrs kommen . Busfahrer und Autofahrer werden gebeten, sich den Abschnitten, in denen gebaut wird, aufmerksam zu nähern und den Umleitungsempfehlungen zu folgen. „Wir bitten um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen“, sagt Karl-Heinz Roos, Leiter der zuständigen LBV-Niederlassung Flensburg. Diese Beeinträchtigungen führen seit Wochen zu zeitweise verstopften Straßen in ganz Niebüll, da sich der Verkehr der an sich stark befahrenen Landesstraße 7, die auch der Zubringer zur Autoverladung nach Sylt und zum Gewerbegebiet sowie die Fahrstrecke nach Dagebüll ist, nun zum großen Teil aufs westliche Stadtgebiet verteilen muss. Besonders in der Gather Landstraße und rund um den Bahnhof kommt der Verkehr daher immer wieder ins Stocken, besonders wenn sich die Schranken des dortigen Bahnübergangs über längerer Zeit schließen.

Begonnen hat die Fahrbahnerneuerung im großen Stil am 29. Mai. Nach sechs bis acht Wochen sollten sie laut Auskunft von Udo Schmäschke, Südtonderns Bauamts-Leiter, abgeschlossen sein – also spätestens am 21. Juli. Ob dieser Zeitplan eingehalten werden kann, konnte Karl-Heinz Roos gestern noch nicht sagen. Denn: „Wir haben zwar Bauablaufpläne, doch vor allem das derzeit sehr wechselhafte Wetter macht eine Vorhersage der Bautätigkeiten über mehrere Tage hinaus unsicher.“ So haben die heftigen Regenfälle im Juni ihre Spuren im Bauplan für die L 7 hinterlassen. Zudem bestimmen laut Roos weitgehend die beauftragte Baufirma das Geschehen.

Auch zum Endspurt der Straßenbauarbeiten wird es zu zum Teil deutlichen Behinderungen für die Zufahrt ins Stadtgebiet kommen. „Während des letzten Abschnitts wird zudem von Emmelsbüll-Horsbüll zeitweise keine Zufahrt ins Stadtgebiet möglich sein“, sagt Udo Schmäschke. Auch dann ist also nochmal reichlich Geduld von den Autofahrern gefordert. 

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erstellt am 05.Jul.2017 | 13:28 Uhr

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