Wasserschutzpolizei Husum : Neue "Sylt" ist einsatzbereit

Zweiter Maschinenleiter Martin Brieger im Maschinenraum der 'Sylt'. Foto: Volkert Bandixen
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Zweiter Maschinenleiter Martin Brieger im Maschinenraum der "Sylt". Foto: Volkert Bandixen

Im Husumer Außenhafen - direkt vor dem Gebäude des Wasserschutzpolizeireviers - wurde gestern das neue Flaggschiff der schleswig-holsteinischen Wasserschutzpolizei seiner Bestimmung übergeben: Die "Sylt".

shz.de von
24. April 2009, 01:20 Uhr

Husum | "Mit Freude und Stolz taufen wir heute das neue Küstenboot Sylt. Es ist das größte und stärkste Schiff, das je unter der Flagge der Wasserschutzpolizei Schleswig-Holstein gefahren ist", stellte Innenminister Lothar Hay den Neubau vor. "Die Sylt ist über 34 Meter lang, äußerst seetüchtig und damit für den im Wortsinne oft sehr bewegten Arbeitsalltag auf der rauen Nordsee gerüstet", so der oberste Dienstherr der zahlreich anwesenden Angehörigen der Wasserschutzpolizei (WSP).
"Dieser Tag ist für die WSP Schleswig-Holstein sehr bedeutend: Zum einen wird klargestellt, dass an ihrer Einsatz- und Reaktionsfähigkeit keine Abstriche gemacht werden, und zum anderen ist es ein klares Signal an die Schifffahrt, dass die Landesregierung weiterhin an einem wirksamen Vollzug zum Erhalt des hohen Sicherheitsstandards in den Häfen Schleswig-Holsteins und auf den Wasserstraßen festhalten wird", erklärte Polizeidirektor Andreas Görs, Leiter der WSP Schleswig-Holstein.
Polizistin war Taufpatin

Nach dem Einholen der Flagge der Fassmer-Werft, bei der das 34,20 Meter lange und mit zwei jeweils 1440 Kilowatt starken Motoren ausgerüstete Schiff gebaut worden ist, wurde mit dem Hissen der Landesdienstflagge, der sogenannten Gösch, bekundet, dass es nun im Landesbesitz ist. Auch das obligatorische Zerschmettern einer Schaumwein-Flasche fehlte natürlich nicht. Diese Ehre hatte Diana Rieck inne, die als Polizei-Meisterin ihren Dienst bei der Polizei-Zentralstation auf Sylt versieht und somit vorzüglich als Taufpatin geeignet war.

Die über 24 Knoten schnelle "Sylt" ersetzt das gleichnamige Küstenboot, das seit 1988 für das Wasserschutzpolizeirevier Husum im Einsatz war. Die auf der ehemaligen Husumer Schiffswerft gebaute alte "Sylt" soll verkauft werden. Das Husumer Wasserschutzpolizeirevier verfügt mit der "Helgoland" über ein zweites Küstenboot. Das in Büsum stationierte Schiff hat noch mehr Jahre auf See verbracht als die jetzt abgelöste alte "Sylt". Die "Helgoland" wurde 1973 gebaut.

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