Neue Ausrüstung für Höhenrettung

Scheckübergabe auf dem Hof der Niebüller Feuerwache.  Foto: dew
Scheckübergabe auf dem Hof der Niebüller Feuerwache. Foto: dew

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10. August 2013, 05:59 Uhr

Niebüll | Den "Höhenrettern" des Kreisfeuerwehrverbandes Nordfriesland mit den Standorten Niebüll und Husum unter dem Kommando von Brandmeister Felix Pfeiffer (Niebüll) steht eine neue Ausrüstung zur Verfügung. Seile, Gurte, Bandschlaufen und Karabinerhaken waren in die Jahre gekommen und mussten erneuert werden. Das komplette Ausrüstungspaket für die 22-köpfige Sondereinheit im Werte von knapp 9 000 Euro finanzierten die nordfriesischen Windmüller. Die Windpark-Geschäftsführer Reinhard Christiansen (Ellhöft) und Hans-Detlef Feddersen (F.-W.-Lübke-Koog) übergaben der Feuerwehr einen Scheck über den Anschaffungsbetrag. "AbstusiRett" lautet das Kürzel für "Absturzsicherung und Rettung aus Höhen und Tiefen". Dieser im Kreisgebiet einmaligen Spezialeinheit gehören besonders ausgesuchte Einsatzkräfte an, die körperlich fit, kerngesund, höhensicher und Atemschutzträger sein müssen. Sie werden von Brandmeister Pfeiffer ausgebildet und trainiert. Er selbst absolvierte seine Ausbildung an der Landesfeuerwehrschule bei Magdeburg.

Die Feuerwehr hat sich frühzeitig Gedanken darüber gemacht, wie verunglückte Personen aus großen Höhen gerettet werden können. Überlegungen ergaben sich schon alleine aus der Vorreiterrolle Nordfrieslands in der Nutzung der Windenergie.

In einer Reihe von Einsätzen bestätigte sich auch die Notwendigkeit gut ausgebildeter Retter, die Kameraden bei Sturmeinsätzen sicherten oder Patienten vom Seenotrettungskreuzer übernahmen.

Die Scheckübergabe erfolgte im Beisein des Kreiswehrführers Hans Christian Albertsen und der Wehrführer Jürgen Jensen (Husum) und Uwe Mussack (Niebüll).

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