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Schulsanierung in Leck : Nächste Woche geht es los

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Gemeinde investiert etwa vier Millionen Euro

shz.de von
erstellt am 11.Mai.2013 | 07:30 Uhr

Leck | In gut einer Woche geht es los: Die dringende Sanierung der "Grundschule an der Linde" beginnt mit Hochdruck und soll in einem Rutsch fertig gestellt werden. "Dann ist der Schmerz in einem Jahr vorbei", freut sich Schulleiter Jan Lietzau auf die neue Schule. Kosten wird das Ganze gut vier Millionen Euro.

Trotz klammer Kassen kommt die Gemeinde nicht umhin, das veraltete Gebäude auf Vordermann zu bringen. Doch die Sanierung ist immer noch günstiger als ein Neubau, so wurde errechnet. Nun sind die Weichen gestellt, die schweren Maschinen stehen in den Startlöchern. Zunächst wird das Gebäude an der Eesacker Straße, in dem bisher vier Einrichtungen beheimatet sind, in Angriff genommen: Das Haus der Jugend ist bereits in das Schulzentrum umgezogen, die MTV-Geschäftsstelle packt ihre Sachen für die künftige Heimat im Sportheim am Stadion, die Schülerbetreuung wird bis zu den Sommerferien in den großen Fluren der Grundschule stattfinden, und der Waldorfkindergarten findet Unterkunft in Containern auf dem Schulhof neben der Linde. Letzterer zieht voraussichtlich im Januar 2014 wieder in die sanierten Räume ein, erhält allerdings wesentlich mehr Platz. Es sollen zehn Krippenplätze entstehen.

Abgerissen wird der Zwischenbau, die freigelegte Mauer am ehemaligen Schulgebäude wird nach altem Stil hochgemauert, denn es wurde jüngst unter Denkmalschutz gestellt. "Wir erhoffen uns durch den erhöhten Aufwand eine entsprechende Förderung", meint Bürgermeister Rüdiger Skule Langbehn.

Wo der Zwischenbau weicht, wird eine Baustraße entstehen. In den Sommerferien werden dann Container auf dem kleinen Sportplatz deponiert, in denen die 240 Schüler während der Bauphase unterrichtet werden. "Entgegen anderen Überlegungen werden alle Lecker Schüler vor Ort beschult", erklärt Rektor Jan Lietzau. Die Sanierung erstreckt sich weiterhin auf den Gebäudekomplex im Bereich Dünenstraße, denn auch dort sind energetische Maßnahmen und die Erfüllung von Sicherheitsstandards unerlässlich. "Wir werden nicht alles herausreißen, sondern gucken, was passt oder was neu gemacht werden muss", stellt der Bürgermeister klar. Gleichzeitig entsteht ein etwa 250 Quadratmeter großer Anbau in Richtung Schulhof. Hier wird später die Schülerbetreuung einziehen.

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