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Start-Green-Award : Nachhaltiges Konzept überzeugt Berliner Fachjury

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die in Risum-Lindholm ansässige Firma „Windcloud GmbH“ hat sich um einen Preis für grüne Start-up-Unternehmen beworben.

shz.de von
erstellt am 26.Okt.2017 | 09:00 Uhr

Die Windcloud GmbH aus Risum-Lindholm steht im Halbfinale des Start-Green-Awards. Die Firma mit Sitz in Risum-Lindholm speichert und verwendet ausschließlich die lokal erzeugte regenerative Energie, vor allem Windenergie, um ihr Rechenzentrum in Braderup nachhaltig zu betreiben. So lassen sich der Energieverbrauch von Rechenzentren senken und die CO2-Emissionen reduzieren.

Dieses nachhaltige Projekt überzeugte die Fachjury, heißt es in einer Mitteilung. Der Start-Green-Award wird vom unabhängigen Borderstep-Institut organisiert und fördert die Vernetzung grüner Start-ups, Unternehmen, Investoren, Förderinstitutionen und politischer Wegbereiter für eine grüne Wirtschaft. Schirmherrin ist Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Wer gewinnt, wird in einer öffentlichen Online-Abstimmung entschieden. Noch bis zum 30. Oktober kann für die eigenen Favoriten gevotet werden. Die ersten Drei jeder Kategorie schaffen es ins Finale. Sie dürfen ihre Idee am 16. November im Bundesumweltministerium in Berlin vor der Fachjury vorstellen. Auf die Sieger des Start-Green-Awards 2017 warten Preise im Gesamtwert von 50 000 Euro.

„Wir haben es im letzten Jahr bereits versucht und sind ins Finale gekommen, aber leider nicht Erster geworden“, berichtet Karl Rabe, Geschäftsleiter der Windcloud GmbH. „In diesem Jahr sind wir mit unserem Projekt aber weiter und besser vorbereitet“, fügt er an. Neben dem finanziellen Anreiz ist vor allem der Austausch mit anderen Gründern für das Team interessant. „Die Aufmerksamkeit, die wir dadurch bekommen, ist nicht zu unterschätzen. Unter den anderen Gründern befinden sich auch potentielle Neukunden, die für Projekte wie unsere offen und zu begeistern sind“, erläutert der Geschäftsführer. Zu den Windcloud-Gründern gehören zudem Theodor Steensen und Jan-Martin Hansen.

Im Halbfinale ist in diesem Jahr noch ein weiterer Finalist aus 2016, es bleibt also spannend, wer es in diesem Jahr auf die Siegertreppe schafft. Wer für das regionale Unternehmen abstimmen möchte, der kann dies im Internet unter https://start-green.net/award/public-voting tun.





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