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Musizieren war ihr stets ein Herzensanliegen

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Kirchengemeinde verabschiedete Chorleiterin Ingrid Sievers / Mirko March übernimmt die Aufgaben

Die Ladelunder Kirchengemeinde St. Petri verband einen stimmungsvollen Abendgottesdienst nach der Ordnung von Taizé mit der Verabschiedung der Leiterin ihres Kirchenchores, Ingrid Sievers. An der gut besuchten Veranstaltung nahmen alle drei Chöre der gastgebenden Gemeinde teil: der durch Mirko March an der Paschen-Orgel unterstützte und von Ingrid Sievers dirigierte Kirchenchor, der von Stefanie Budde geleitete und am E-Piano begleitete Projektchor sowie der noch im Aufbau befindliche Jugendchor unter der Regie von Mirko March. Keiner der drei Klangkörper konzertierte, sondern jeder von ihnen legte – teils allein, teils in Zusammenarbeit mit einem oder den beiden übrigen Chören – das klangliche wie auch rhythmische Fundament für den Gemeindegesang.

Nach dem Geläut der Glocke und dem feierlichen Einzug aller erwachsenen und jugendlichen Choristen stellten diese ihre mitgebrachten Windlichter auf dem kreuzförmigen Regal vor dem Alta ab. Dann verteilten sie sich auf drei Ecken des Kirchenschiffsund stimmten zunächst in lateinischer, danach in deutscher Sprache – den Hymnus „Laudates omnes gentes“ an. Die mit Texten und Noten ausgestatteten Gottesdienstbesucher sangen nach Kräften mit, wobei sie ständig mehr Mut bewiesen und sich aufgrund der häufigen Wiederholungen der tragenden Satzmodule zunehmend steigerten.

Ein Vers aus dem Psalm Nr. 36 („Freuet euch im Herrn!“) bildete den musikalischen Kehrreim bei einem von Pastor Joachim Stuck und allen Versammelten im Wechsel gesprochenen Gebet. Der Jugendchor, begleitet von der Kirchenorgel, sang den ruhigen, in schlichter Manier gehaltenen Liedsatz „Bleibet hier und wachet mit mir!“.

Nach dem Segen bat Pastor Stuck Ingrid Sievers zu sich, um ihr für ihren zweijährigen Dienst als Chorleiterin zu danken, den nunmehr Mirko March fortsetzen wird. „Das gemeinsame Musizieren war Dir stets ein Herzensanliegen, und es waren schöne Momente, in denen Du dabei unsere Kirche zum klingen brachtest“, so Pastor Stuck. „Wir wünschen Dir Gottes Segen für deine weitere Arbeit.“ Die so mit Lob Verabschiedete bat um Verständnis, dass allzu häufige Terminüberschneidungen mit ihren Aufgaben in anderen Gemeinden sie bewogen hatten, ihren Posten in Ladelund aufzugeben: „Wir haben zusammen eine schöne Zeit verbracht, an die ich stets gerne zurückdenken werde.“

Nach ihrem Auszug mit dem Chorsatz „Halleluja“ auf den Lippen, bildeten die drei Chöre vor der Kirchentür ein Spalier, um alle Gottesdienstbesucher singend zu verabschieden.





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erstellt am 21.Aug.2013 | 00:31 Uhr

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