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Nordfriesland Tageblatt

22. August 2017 | 19:07 Uhr

Motivation für mehr Engagement

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Werner Schweizer ist Vorsitzender der Bürgerstiftung Klixbüll

Die Bürger stärker zu motivieren, sich gesellschaftlich zu engagieren: Das ist laut Bürgermeister Werner Schweizer das Ziel der „Bürgerstiftung Klixbüll“. Bei der ersten Sitzung im Gerätehaus der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr wählten die Versammelten den Vorstand des Stiftungsrates. Die Wahl des Vorsitzenden fiel auf Bürgermeister Schweizer, die seines Stellvertreters auf den Vorsitzenden des „Freundeskreises der Grundschule Klixbüll“, Rolf Friedrichsen. Judith Horn, Mitarbeiterin des Amtes Südtondern, wurde als Schriftführerin benannt.

Die Administration der Stiftung sei durch die Verwaltung des Amtes Südtondern sichergestellt. Denn diese fungiere für die nicht selbständige Stiftung als Treuhänder, erläuterte Schweizer. Der in der Stiftungssatzung genannte Stiftungszweck beziehe sich auf das gesamte Gemeindegebiet. Weil im Stiftungsrat nahezu sämtliche örtlichen Vereine vertreten seien, rechne er mit effektiven Synergien. Ausschlaggebend für die Vergabe von Spendengeldern aus der Stiftung müsse insbesondere die Nachhaltigkeit der zu fördernden Vorhaben und Projekte sein. Als ein gutes Beispiel für förderungswürdige Vorhaben nannte er die „Schulsozialarbeit“.

Werner Schweizer machte darauf aufmerksam, dass der Fußballförderverein in der Stiftungssatzung nicht genannt sei. Seinem Vorschlag, zu beschließen, den Verein bei künftigen Einladungen zu Sitzungen des Stiftungsrates zu berücksichtigen, wurde einstimmig stattgegeben. Auch einigte man sich darauf, anlässlich der nächsten Sitzung des Gremiums am 13. November die Satzung entsprechend ändern zu wollen. Wie Werner Schweizer sodann ausführte, seien seit der Gründung der Stiftung bereits Spendengelder in Höhe von rund 6600 Euro eingegangen. Aufgrund der mit einer Spende genannten Zweckbestimmung sei für die Unterstützung der Schulsozialarbeit ein Betrag in Höhe von 1000 Euro ausgegeben worden. Pastor Jens-Uwe Albrecht regte an, pro Jahr zwei Sitzungstermine festzulegen, um Antragstellern eine zeitliche Orientierung für die Abgabe ihrer Förderanträge zu bieten. Man einigte sich darauf, die Sitzungen des Stiftungsrates regelmäßig im April und November eines jeden Jahres abhalten zu wollen. Die Abgabe der Förderanträge müsse deshalb bis zum 31. März beziehungsweise 31. Oktober erfolgen.

Rolf Friedrichsen schlug vor, die Stiftung beispielsweise in Form einer Mitteilung oder eines Flyers in der Gemeinde bekannt zu machen. Pastor Albrecht erbot sich, im nächsten Gemeindebrief über die Stiftung, deren Inhalte und Ziele zu berichten. Andreas Koop riet dazu, ein Informationsschreiben zu verschicken, während Dirk Pfeiffer als Vorsitzender des TSV Klixbüll vorschlug, auf der gemeindlichen Homepage über die Bürgerstiftung zu informieren.

Werner Schweizer wartete mit Informationen zum Sachstand es Projektes „Dörpscampus“ auf. Dieses werde mit 55 Prozent der förderfähigen Nettoausgaben bezuschusst. Ein Förderbescheid über einen Betrag in Höhe von 308 000 Euro liege bereits vor. Das Vorhaben umfasse eine Erweiterung der Turnhalle und die Schaffung einer Mensa für etwa 80 Personen. Neben einem Lagerraum, Umkleideräumen und Toiletten sei die Einrichtung einer Lehrküche, eines Musikraumes sowie eines „Kümmerer“-Büros vorgesehen.

Leider habe man zwischenzeitlich feststellen müssen, dass die Kostenschätzung für das Projekt höher liegen werde als der ursprünglich beantragte Betrag, so Schweizer. Deshalb hoffe er auf eine Aufstockung des Förderbescheids. Auch befürworte er die Gründung eines „Fördervereins Dörpscampus Klixbüll“.



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erstellt am 11.Sep.2014 | 11:36 Uhr

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