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Nordfriesland Tageblatt

18. August 2017 | 07:47 Uhr

Momente des Alltags in Öl festgehalten

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Sie malt seit ihrer Jugend. Sie malt gerne, und es macht ihr Spaß. Und sie erfasst die Dinge um sie herum auch mal mit anderen Augen und sieht sie anders als andere. „Für die Ölmalerei habe ich mich auch entschieden, weil ich den Geruch der Farbe mag“, sagt Antje Storm-Reverchon (73).

Seit Montag sind im Amt Südtondern 84 Ölbilder von ihr zu sehen – mit Motiven, die ihr in den vergangenen 15 Jahren auffielen, von denen sie berichtet, erzählt, vielleicht auch träumt. Sie hielt sie „mal so, mal so“ in Öl auf Leinwand fest und fasziniert zuweilen den Betrachter. Das gelingt ihr beispielsweise, wenn drei Leute bei windigem Regenwetter ihre Schirme zu bändigen versuchen, zwei Nonnen tapfer gegen den Wind anradeln, wenn sich die Katze im Blickfeld des Tierfreundes räkelt oder sich vier „Badenixen“ in die Fluten vor der Normandie wagen. Apropos Normandie. Dorthin zieht es sie zuweilen mit ihrem Lebensgefährten, und dort fachsimpelt sie auch mit dem Maler Robert Josset in kritisch-hilfreichem Dialog.

Antje Strom-Reverchon hält mit ihrer Malerei Einblicke in die Natur und in Landschaften, hält Szenen fest, hat ein Auge auf Menschen um sie herum und bleibt stehen vor allem, was ihr gefällt. Sie skizziert, „notiert“ mit der Kamera und fixiert das Gesehene, um es daheim an der Staffelei in ein Bild umzusetzen. Amtsvorsteher Peter Ewaldsen präsentierte sie in der Vernissage als einen Menschen unserer Heimat, zeigte sich erstaunt über ihren „kreativen Fleiß“ und erstaunt, wie sie es „hinbekam“.

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erstellt am 10.Dez.2015 | 00:32 Uhr

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