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Feuer auf 3500 Quadratmetern : Mit Video: Lagerhalle in Reußenköge abgebrannt

vom
Aus der Onlineredaktion

Der Brand einer landwirtschaftlichen Lagerhalle in Reußenköge (Kreis Nordfriesland) hat hohen Sachschaden angerichtet.

Ein Großfeuer hat in der Nacht zum Mittwoch eine rund 3500 Quadratmeter große Lagerhalle im Sophien-Magdalenen-Koog in Reußenköge in der Nähe von Bredstedt im Kreis Nordfriesland vollständig zerstört. Sieben Feuerwehren mit über 100 Kräften waren im Einsatz, um den Brand zu bekämpfen.

„Als wir eintrafen, stand das große Gebäude schon in Vollbrand“, schildert Einsatzleiter Sönke Dethlefsen die Situation wenige Minuten nach dem Alarm gegen 0.20 Uhr. Aufgrund der Größe des Brandobjektes habe er sofort Großalarm auslösen lassen. Insgesamt sieben Feuerwehren eilten zur Hilfe auf das abgelegene Gelände des vom Brand betroffenen Lohnunternehmers. Zur Unterstützung der Löscharbeiten kamen auch zwei Drehleitern aus Bredstedt und Husum zum Einsatz, um das Feuer wirkungsvoll von oben bekämpfen zu können.

In der Halle waren nach Angaben des Einsatzleiters 3000 Großballen Stroh eingelagert sowie diverse Fahrzeuge untergestellt. „Von den Flammen zerstört wurden unter anderem sechs Traktoren, zwei große Lastwagen sowie diverse kleinere Geräte und Fahrzeuge nebst diversen Anhängern“, berichtet Sönke Dethlefsen. Einen Traktor konnten die Einsatzkräfte noch von der brennenden Halle wegfahren und so vor den Flammen retten.

Die dem Anschein nach in Holzständerbauweise errichtete Lagerhalle stürzte bereits während der Löscharbeiten in sich zusammen. Mit zwei Baggern mussten die Trümmer zur Seite geräumt werden, um an die Brandherde im Gebäude zu gelangen.

Einsatzleiter Sönke Dethlefsen geht davon aus, dass zumindest ein Teil der rund 110 Einsatzkräfte noch den größten Teil des Mittwochs mit den Löscharbeiten beschäftigt sein werden. „Die großen Strohballen müssen zunächst ins Freie befördert werden, dort auseinandergezogen und dann abgelöscht werden“, erklärt er das aufwändige Vorgehen. Eine Brandwache wird nach seiner Einschätzung noch für weitere zwei Tage an der Brandstelle verbleiben müssen.

Die Verpflegung und Betreuung der Einsatzkräfte während der stundenlangen Löscharbeiten übernahmen die Ortsverbände Bredstedt und Niebüll des Deutschen Roten Kreuzes.

Zur Brandursache hat die Kriminalpolizei noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden belaufe sich ersten Schätzungen zufolge auf eine sechsstellige Summe.

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erstellt am 02.Sep.2015 | 11:13 Uhr

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