Mit tuckerndem Mäher zu Königswürden

Ringstechen funktioniert auch mit Rasenmäher. Foto: ji
Ringstechen funktioniert auch mit Rasenmäher. Foto: ji

shz.de von
21. Mai 2013, 03:59 Uhr

Bramstedtlund | Der traditionsreiche Sport des Ring stechens wird in Bramstedtlund seit drei Jahren in einer neuen Variante praktiziert: Mit dem Rasenmäher-Trecker. Den Wettstreit trugen am Pfingstsonntag 26 Ringstecher unterschiedlichsten Alters auf dem Festplatz in der ehemaligen Kieskuhle aus.

Während die Rasenmäher permanent vor sich hin tuckerten und sich - trotz durchgetretenen Gaspedals - den Galgen in überschaubarem Tempo näherten, hörte man immer wieder Jubelschreie nach erfolgreichen Stechversuchen oder enttäuschtes Stöhnen, wenn ein Fahrer oder eine Fahrerin den Ring verpasst hatte.

Als Sieger mit 28 Treffern wurde Wolfgang Lorenzen bejubelt, der nunmehr von seinem Amtsvorgänger Helge Petersen die quittengelbe Königskrone, eine blaue Schärpe und den Königspokal überreicht bekam. Stolz reckte er sein "Zepter" (eine Fliegenklatsche) in die Höhe.

Den zweiten und dritten Rang belegten Sönke Brodersen und Kerrin Puschmann mit je 27 gestochenen Ringen. Brodersen hatte beim Stichwettkampf die besseren Nerven bewiesen.

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