Mit Plattdeutsch viel Applaus geerntet

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09. September 2013, 00:37 Uhr

Jens hatte gut daran getan, barfuß aufzutreten: Er schwitzte trotzdem wie seine musikalischen Kollegen Kurt, Peter, Hauke, Kalle und der Drummer Olli: Sehr kuschelige Temperaturen herrschten am Freitagabend im Bürger- und Kulturhof Leck-Huus. Auch das Publikum „schmorte“ in dieser lauen Sommernacht. Nichtsdestotrotz vergnügten sich gut 70 Zuhörer beim Konzert von „De Inspringer“. Spritzig, launig, offen, amüsant präsentierten sich die sympathischen Musiker und gaben selbst geschriebene Lieder zum Besten. Sie erzählten von den wirklich bedeutsamen Begebenheiten wie die Badenacht in früheren Zeiten, das Boßeln oder Schlickwandern. Von Bütenwarder und Gülle über Pharisäer-Trinken bis hin zum Protestsong gegen CO2-Endlager – kein Thema war zu heiß für die Jungs aus Bargum und Umgebung. Zumal der Charme der plattdeutschen Sprache sich über alles legte. Die Liebe zur Heimat wurde einmal mehr geweckt in diesen Stunden und nicht nur dafür gab es reichlich Beifall. Zwar forderte Moderator Jens mehrmals, den Applaus zu dosieren: „Bitte intensiv, dafür nicht zu lange.“ Doch diese Aufforderung ignorierte das Publikum.

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