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Nordfriesland Tageblatt

20. September 2017 | 00:42 Uhr

Hunde-Tag : Mit Lob, Liebe und Leckerlies

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Anlässlich des „Tag des Hundes“ zeigten die zwei- und vierbeinigen Mitglieder des Niebüller Gebrauchshundesportvereins ihr Können

shz.de von
erstellt am 13.Jun.2017 | 06:00 Uhr

Der Tag des Hundes ist immer ein großer Tag. Nicht nur für die Vierbeiner. Auch die Hundehalter haben Gelegenheit, an diesem Tag zu zeigen, was ihre tierischen Begleiter so alles können und wie gut erzogen sie sind. So ein Tag ist auch ein Tag der Begegnung, der Freude und des Staunens darüber, wie lernfähig der Hund ist. Sonntag war bundesweiter Tag des Hundes, der in Niebüll zum siebten Mal stattfand. Kay Brodersen, Vorsitzender des Niebüller Gebrauchshundesportvereins, gab dem Nordfriesland Tageblatt Erläuterungen.

Im Hundeverein wie dem Niebüller „GHSV“ lernt schon der Welpe, wie er sich in der Öffentlichkeit zu benehmen hat. Die Lektionen werden ihm spielerisch vermittelt. Nebenbei lernen Herrchen und Frauchen, sich in Geduld zu üben, Liebe zu offenbaren und gelassen zu sein, wenn es mal auf Anhieb nicht klappt. Die Basisarbeit folgt mit den Vorbereitungen zur Begleithundeprüfung, in der der Hund beweisen muss, dass er hört, gehorcht und pariert. Am andern Ende der Leine sind die „drei L“ – wie Lob, Liebe und Leckerlies – die besten Zutaten zum gewünschten Erfolg.

Nächste Stufen sind Agility und der Turnierhundesport (THS) sowie als eine Art Hohe Schule das „Longieren ohne Leine“, worunter die Körpersprache von Herrchen/Frauchen aus stummen Zeichen besteht und vom Hund verstanden sein will.

Kostproben von all dem bildeten auch den Kern des Programms, das den Besuchern auf dem Hundeplatz am Peter-Schmidts-Weg geboten wurde. Es bestand aus Schnuppern, Grundgehorsam, Welpenspiel und –spaß, aus Ausschnitten aus der Basisarbeit und aus Agility und THS-Elementen. Die Rettungshundestaffel des DRK war mit von der Partie. Es gab eine Quadrille der etwas anderen Art, ein Hunderennen und jede Menge Infos wie etwa die von der Tierheilpraktikerin Annette Dragun.

Die äußeren Bedingungen waren ideal, das Wetter extrem warm und der Zuspruch mit 300 Besuchern gut. Auf dem Hundeplatz waren 100 Vierbeiner zu sehen, davon 69 aus dem GHSV Niebüll. Von Gästen ohne Hund wurde den wohlerzogenen Vierbeinern fiel Lob zuteil. Und überhaupt stellte Vereinschef Kay Brodersen fest, dass der Hund im Niebüller Stadtbild zunehmend freundlicher akzeptiert wird. Den streunenden Hund gibt es nicht mehr. Und wenn er auf einmal nicht mehr auf einem Grundstück oder am Gartenzaun mit dem Schwanz wedelt oder freundschaftlich kläfft, fehlt etwas.

Wie gut der Hund in der Stadt „angesehen“ wird, ist nicht zuletzt auch ein Verdienst des GHSV. Der Tag auf dem Hundeplatz war auch ein beredtes Beispiel dafür, wie man mit dem Hund umgeht – und wie der Vierbeiner gefordert werden will. Kurzum war dieser Tag auch Gelegenheit, vor dem vierbeinigen Freund und Begleiter des Menschen den Hut zu ziehen.

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