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Nordfriesland Tageblatt

15. Dezember 2017 | 23:16 Uhr

Mit Glück und Gespür zum Gewinn

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Weniger Teilnehmer als in den Vorjahren versuchen bei den Poker-Stadtmeisterschaften den großen Bluff

von
erstellt am 05.Apr.2016 | 11:26 Uhr

Der Friesenhof war Schauplatz der 7. Niebüller Stadtmeisterschaft im Poker. Gastgeber und Ausrichter des Turniers war der Pokerverein Niebüll, dessen Einladung in diesem Jahr nur 41 Teilnehmer folgten, deutlich weniger als in den vergangenen Jahren, als einmal 168 Pokerfreunde am Start waren.

Klaus Wontorra, Vorsitzender der Niebüller Pokerfreunde, führte die deutlich geringere Beteiligung auf Krankheit und die noch andauernde Osterferien zurück. Die damalige Rekordteilnahme allerdings war auf die „Folgen“, des Bond-Films „Casino Royale“ zurückzuführen, in dem sich Mister Bond mit dem Bösewicht Le Chiffre ein faszinierendes Poker-Duell lieferte. Geradezu passend wurde am Montag eine Wiederholung des Films im ZDF ausgestrahlt – leider um einen Tag zu spät, um vielleicht einen zweiten Boom auszulösen. Dennoch: Der Pokerverein Niebüll hat mit seinen 35 Mitgliedern mittlerweile einen Namen. In der Teamwertung wurde der noch junge Verein bereits fünf Mal schleswig-holsteinischer Landesmeister. Seinen Mitgliedern ist vorrangig daran gelegen, bei der Teilnahme an Turnieren möglichst viele (Ranglisten-)Punkte zu erreichen.

Bei der Stadtmeisterschaft wird „Texas Hold’em“ gespielt, die beliebteste Variante, weil einfach zu spielen und von Anfängern schnell zu begreifen. Ziel im Poker ist es, möglichst viele Chips, das heißt Spielmarken, von den anderen Spielern zu gewinnen. Einem Pokerspieler kommt zugute, wenn ein gutes Gespür für Psychologie und Mathematik hat. Außerdem muss er auch Glück haben. Denn: Poker zählt nach wie vor zu den Glücksspielen, wenngleich es auf der unteren Ebene nur um Punkte, Platz und Sieg geht und damit um den sportlichen Erfolg.

Gespielt wurde an fünf Tischen, deren Zahl sich schließlich auf den Final-Tisch reduzierte. Diesen verließ zuletzt das Siegertrio. Das waren nacheinander auf Platz drei Jutta Petersen (Galmsbüll), auf Platz zwei Tim Gehrcke (Winnert) und als Niebüller Stadtmeister Ingo Hoffmann (Enge-Sande). Vereinschef Wontorra überreichte ihnen und den Nächstplatzierten Pokale und Sachpreise, die Ove Lück, die Voss GmbH, Fleischerei Knutzen, das Restaurant Athen und die team-Energie gestiftet hatten. Und: Was am Ende in der Turnierkasse übrig ist, soll dem Niebüller Leni-Kindergarten „Rappelkiste“ zugutekommen.



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