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Mit "Friesenbörgern" und bunten Schafen beim Kirchentag

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erstellt am 03.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Nordfriesland/Hamburg | Hooges "Puster" waren eine der Gebäckspezialitäten, die Besucher des Evangelischen Kirchentages in Hamburg gern probierten. Wenige Schritte weiter gab es "Friesenbörger" aus Bredstedt: Hungrige durften wählen, ob sie mit Schnitzelfleisch vom nordfriesischen Schwein, mit "Nordseekees" oder einem "Sööten Freesenkuss" gefüllt sein sollten. Um die Ecke wurden Käse- und Fischbrötchen der Husumer St. Marien-Gemeinde angeboten. Der Dar-es-Salaam-Platz gehörte an diesem Abend für vier Stunden der Westküste. Aus dem nördlichsten Kirchenkreis stellten sich Kirchengemeinden vor. Ihr bunter Mix aus kulinarischen Spezialitäten machte Kirchentagsgästen Geschmack auf die Region. So hatte ein Husumer Fleischermeister für die Kirchengemeinde Rödemis 700 Lammbratwürste gefertigt. Nebenan mixten Jugendliche vom Evangelischen Kinder- und Jugendbüro an "Jims Bar" alkoholfreie Cocktails. Den Nachtisch füllte Hattstedts Pastor Jörn Jebsen auf: Seine Kirchengemeinde hatte 150 Liter Rote Grütze gekocht.

Attraktion waren rund 70 Schafe, die Kirchengemeinden und Einrichtungen des Kirchenkreises NF gestaltet hatten (wir berichteten). Sie zierten Stufen und Sitzecken des Platzes. "Eine tolle Idee", war immer wieder zu hören. Postkarten und Poster mit Porträts der Schafe fanden am Stand des Kirchenkreises reißenden Absatz. Beeindruckt vom Geschehen war auch Erna Camen aus Niebüll. Mit 91 Jahren besuchte sie zum ersten Mal einen Kirchentag. Sie hatte sich spontan der Gruppe ihrer Gemeinde angeschlossen.

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