Mit dem besonderen Etwas

Thomas Petersen und Hanna Petersen-Westphal haben ihr Eigenheim dank vieler charmanter Details zu einem besonderen Schmuckstück gemacht.
Thomas Petersen und Hanna Petersen-Westphal haben ihr Eigenheim dank vieler charmanter Details zu einem besonderen Schmuckstück gemacht.

Schneckendusche, Sprossenfenster und runde Wände – beim Bau des Eigenheims hat Familie Petersen viele kreative Ideen umgesetzt

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19. Juni 2015, 10:57 Uhr

Mit vielen ungewöhnlichen Details hat Thomas Petersen das Haus von ihm und Ehefrau Hanna zu einem besonderen Heim gemacht. Neben Sprossenfenstern und überdachter Doppelgarage fallen vor allem die runden Wände im Inneren des Hauses ins Auge. „Das hatte ich so noch nicht gesehen und wollte es gerne ausprobieren“, berichtet der Bauherr. Ein Wäschedurchwurf von der oberen Etage in den Hauswirtschaftsraum sowie eine Schneckendusche, die ohne eine Glasabtrennung auskommt, sind weitere ausgefallene Details.

Den Mittelpunkt des Hauses bildet eine große Küche mit zentraler Inseltheke, an der sich sowohl die Kochstelle als auch Sitzgelegenheiten befinden. „Wir sitzen mit unserem Besuch meistens in der Küche, deswegen sollte sie groß und gemütlich sein“, berichtet Hanna Petersen-Westphal. Vor allem der freie Blick hinter dem Haus bedeutet für das junge Paar ein großes Stück Lebensqualität. Rehe und Hasen kommen bis ans Haus heran, viele Singvögel sitzen im Sommer im Knick und ein Fasan klopft gerne das eine oder andere Mal an die Küchentür. Auf jeder Seite des Hauses kann die Sonne auf den gepflasterten Wegen genossen werden.

Da Nachwuchs geplant ist, wurde gleich das Haus ausreichend groß geplant. Neben zwei Kinderzimmern im Obergeschoss des Hauses besteht noch Platz für eine separate Wohnung über der Doppelgarage, die über eine eigene Treppe zur Dachterrasse erreicht werden kann. „Da ich größtenteils alles selber gebaut habe, wollte ich es gleich so machen, wie ich immer wollte“, erzählt der 31-Jährige. Nur eine Rutsche von der Dachterrasse in einen Pool hätte in der Umsetzung nicht geklappt, erzählt er augenzwinkernd.

Obwohl Hanna Petersen-Westphal eigentlich aus Steinburg kommt, fühlt sie sich in Stedesand sehr wohl. „Die Gemeinschaft hier ist ganz toll, im Baugebiet sind eigentlich nur junge Familien und wir unternehmen immer viel zusammen.“ Alle Kinder könnten sich frei bewegen, Nachbarshund Bosse drehe regelmäßig seine Runde durch die Gärten in der Mühlenfenne und für das eigene Straßenfest organisierten die Anwohner ein Spanferkel zu selbstgemachten Salaten. „Wenn das Wetter schlecht ist, können wir immer alle bei jemandem im Carport sitzen“, erzählt die 29-Jährige. „Und das Tolle ist, dass man beim Feiern auch ruhig etwas lauter sein kann – es sind ohnehin immer alle Nachbarn dabei“, fügt Thomas Petersen an.

Der selbstständige Handwerker konnte sein Büro im Haus integrieren und hat in der Garage genug Platz für sein Firmenfahrzeug. „Es gibt zwar immer Kleinigkeiten, die man vielleicht anders gemacht hätte, aber im großen und ganzen ist unser Haus genau so geworden, wie wir es uns vorgestellt haben.“

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