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Minimoa auf Reisen: Spannende Begegnungen am Bodensee

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 28.Apr.2015 | 13:51 Uhr

Zur AERO in Friedrichshafen am Bodensee, Europas wichtigster internationaler Fachmesse für die Allgemeine Luftfahrt, war auch die „Gö3 Minimoa D-8064“ vom Luftsportverein Südtondern (LSV) aus Aventoft ausgestellt (wir berichteten). Sie wurde auf einem mehr als zehn Meter langen Spezialanhänger hinter dem Road-Camp von LSV-Mitglied Matthias Dubbik über gut 1000 Kilometer dorthin transportiert. Auf einer Ausstellungsfläche von fast 700 Quadratmetern waren in Friedrichshafen alleine acht unter Denkmalschutz stehende Segelflugzeuge und Motorsegler im Auftrag des „Deutschen Segelflugmuseums mit Modellflug“ mit Sitz auf der Wasserkuppe ausgestellt. Darunter auch der „Flieger-Star“, Baujahr 1938, aus Aventoft. Viele Messebesucher zeigten sich erstaunt darüber, dass fast alle Exponate, wie auch die Minimoa, noch flugfähig sind, so Matthias Dubbik. Museumspräsident Gerhard Allerdissen, auch stellvertretender Vorsitzender im LSV Südtondern, konnte zahlreiche neue Fördermitglieder am Bodensee begrüßen. Laut Dubbik gab es einige interessante Kontakte, etwa mit dem Fernseh-Moderator Sven Plöger, der begeisterter Luftsportler ist. Und dann war da noch ein sehr interessierter Herr, dem Dubbik die von Schemp-Hirth in Göppingen nach den Plänen des Konstrukteurs Wolf Hirth gebaute Minimoa erklären wollte. Dazu führte er aus, dass Wolf Hirth seine geliebte Minimoa auch selbst mit großer Begeisterung geflogen habe. „Ich weiß,“ erwiderte der Interessent schmunzelnd, „ich bin sein Sohn – Hellmuth Hirth.“ Und so entwickelte sich in Friedrichshafen noch ein interessanter Dialog über die Aventofter Minimoa.




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