Minimaler Überschuss und ein neuer Radweg

Der neue Geh- und Radweg in Sprakebüll.
Der neue Geh- und Radweg in Sprakebüll.

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01. Dezember 2014, 08:04 Uhr

Der Geh- und Radweg in Richtung Lütjenhorn ist fertiggestellt worden – das teilte Sprakebülls Bürgermeister Karl-Richard Nissen auf der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter mit. Die mit dem Bau beauftragte Firma Hoff habe vorzügliche Arbeit geleistet. Ebenfalls vollendet worden sei ein Wanderrundweg. Im Tannenweg sei mit der Verlegung einer Telefonleitung in die Erde zugleich eine Leerrohrleitung für die Breitbandversorgung mitverlegt worden, wie dies zuvor auch schon anlässlich der Einbringung einer vier Kilometer langen Stromleitung in die Erde geschehen sei. „Von uns aus gesehen, könnten wir das Glasfaserkabel bereits anschließen, wenn es denn schon da wäre,“ so Nissen.

Wie Dirk Pfeiffer als Mitarbeiter des Amtes Südtondern ausführte, waren an Haushaltsüberschreitungen aus dem Jahre 2013 noch Aufwendungen und Auszahlungen in Höhe von insgesamt 183 292 Euro zu genehmigen. Die meisten Mehrausgaben waren in den Bereichen der Schulkostenbeiträge (5871 Euro), der Kindergartenkosten (8428 Euro) bei der Unterhaltung der Gemeindewege (61 387 Euro) entstanden. Der Genehmigung bedurften ferner auch noch Zahlungsüberschreitungen beim Grunderwerb für den Fahrradweg vom Achtrup-Bahnhof (35 742 Euro), beim Ausbau der Straße „Am Audeich“ (31 131 Euro) sowie beim Erwerb von Genossenschaftsanteilen bezüglich des Wärmenetzes (7200 Euro), soweit sie aufgrund von Beschlüssen der Gemeindevertretung entstanden waren. Einer Empfehlung des Finanzausschusses folgend beschloss die Gemeindevertretung einstimmig, alle im Haushaltsjahr 2013 entstandenen Haushaltsüberschreitungen im Werte von mehr als 5000 Euro zu genehmigen und die allein vom Bürgermeister genehmigten Mehrausgaben bis zu 5000 Euro zur Kenntnis zu nehmen.

Anschließend wurden die Ergebnisse der Ergebnisrechnung, der Finanzrechnung und der Bilanz 2013 offiziell festgestellt. Das Haushaltsjahr 2013 schloss mit einem Überschussbetrag in Höhe von 61,37 Euro ab. Durch den Rückgang bei der Einnahmen aus der Gewerbesteuer war es nicht möglich, ohne eine Entnahme in Höhe von 183 139 Euro aus der Finanzausgleichsrücklage einen Ausgleich zu erzielen. Nunmehr weist die Finanzausgleichsrückstellung zum 31. Dezember 2013 einen Wert von 667 390 Euro aus.

Im Haushaltsplan für das Jahr 2015 blieben die meisten Ansätze gegenüber dem Vorjahr nahezu oder völlig unverändert. Auch die Hebesätze für die Realsteuern wurden nicht angetastet. Der Ergebnisplan weist mit Gesamterträgen in Höhe von 426 800 Euro und Gesamtaufwendungen im Betrage von 424 900 Euro einen Jahresüberschuss in Höhe von 1900 Euro aus.

Im Finanzplan stehen 389 600 Euro an Einzahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit und keine Einzahlungen aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit Auszahlungen von 307 700 Euro aus laufender Verwaltungstätigkeit sowie 16 300 Euro aus Investitions- und und Finanzierungstätigkeit gegenüber. Daraus errechnet sich ein Ist-Überschuss in Höhe von 65 600 Euro.




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