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Nordfriesland Tageblatt

21. August 2017 | 18:30 Uhr

Mittagstisch : Mensa offen für fremde Gäste

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Der Schulausschuss der Friedrich-Paulsen-Schule empfiehlt Mitnutzung, um das Defizit in der Einrichtung aufzufangen. Statt der erforderlichen 200 werden nur 130 Essen ausgegeben.

In der Mensa der Friedrich-Paulsen-Schule sind Gäste willkommen. Sie sollen zur Reduzierung der Defizits beitragen. Der Schulausschuss der Friedrich-Paulsen-Schule (FPS) empfiehlt aus diesem Grund die Möglichkeit der Mitnutzung.

Wie es in der Empfehlung an die Gremien des Amtsausschusses heißt, sollen in der Mensa zwar in erster Linie die Schüler des Gymnasiums und aus dem Amt verköstigt werden. Daneben haben bestimmte Personenkreise, die nicht im Schulbetrieb tätig sind, die Möglichkeit der Mitnutzung der Mensa. Diese arbeitet nur wirtschaftlich, wenn mittags mindestens 200 Essen ausgegeben werden. Derzeit seien es nur 130, was zu einem Minus von etwa 50 000 Euro führt. Schüler bezahlen für ein Mittagessen 2,90, Lehrer 3,50 und externe Essenteilnehmer 5,90 Euro, heißt es unter anderem in der Gebührensatzung, für die ebenfalls ein Empfehlungsbeschluss gefasst wurde.

Der Schulausschuss fasste diesen Beschluss nach der Wahl des neuen Vorsitzenden. Das Amt übernimmt der Bürgermeister der Gemeinde Bosbüll, Oberstudienrat Ingo Böhm (56). Er tritt die Nachfolge der Niebüller Stadtvertreterin Bettina Fritzsche an, die sich nicht mehr zur Wahl stellte. Zu Stellvertretern Böhms wurden Stadtvertreter Bernd Neumann (Niebüll) und Bürgermeisterin Rosemarie Lorenzen (Bramstedtlund) gewählt. „Sie hat diesen Ausschuss gut geführt“,würdigte der neue Vorsitzende seine Vorgängerin. Sie bedankte sich bei den Mitgliedern des Ausschusses und bei der FPS für eine stets konstruktive Zusammenarbeit.

Oberstudiendirektor Manfred Wissel erstattete dem Ausschuss einen „Lagebericht“ aus dem Gymnasium. Die Friedrich-Paulsen-Schule hat das Schuljahr 2013/14 mit 132 Sextanern in fünf Klassen (Klassenstärke je 26/27) begonnen. Nach diesem Schuljahr werden der letzte Bereich G 9 und der erste Bereich G 8 zusammengeführt mit dem Ziel des Abiturs im Sommer 2016. Im Sommer 2017 hat G 8 sein Abi. Im Sommer 2018 gibt es kein Abitur und ab Sommer 2019 dann nur noch das Abitur G 9.

Kürzlich fand in der Friedrich-Paulsen-Schule im Rahmen der Unterrichtsentwicklung ein didaktisches Training mit einem Team vom Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holsteins unter der Leitung von Dr. Kerstin Tschekan statt. Die vier „Trainer“ kamen zum Ergebnis, dass die Lehrer der FPS sachkompetent sind und Kontakt anbieten, dass Schüler diszipliniert sind und auf ein gutes Klima setzen. Lobend hieß es: „Andere Schulen würden Sie um Ihre Schüler beneiden. Sie können da anfangen, wo andere hoffen müssten, anzukommen.“

Was die Schulsozialarbeit angeht, hofft der Schulleiter auf finanzielle Förderung auch ab 2014 – und damit auch auf eine „Rettung“ dieses notwendigen Angebots. Lehrer würden durch die „Sozialarbeiter“ von einer Aufgabe entlastet, für die sie nicht ausgebildet sind. Manfred Wissel schloss seinen Bericht mit einem Hinweis auf die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen. In der Sanierung der Schule sieht er sein letztes Großprojekt. Denn in eineinhalb Jahren geht er in den Ruhestand.

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erstellt am 18.Sep.2013 | 05:30 Uhr

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