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Vollsperrung der B199 : Ein Toter bei tragischem Unfall in Leck

vom
Aus der Onlineredaktion

Ein Pkw ist auf der B199 zwischen Stadum und Leck mit einem Lkw zusammengestoßen. Der Pkw-Fahrer ist schwer verletzt, sein Mitfahrer starb.

shz.de von
erstellt am 28.08.2014 | 20:15 Uhr

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Leck (Kreis Nordfriesland) ist am Donnerstagabend ein Mann ums Leben gekommen. Drei weitere Menschen wurden teils schwer verletzt.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 17.15 Uhr am Ortseingang von Leck auf der Bundesstraße 199. Ein mit drei Personen besetztes Auto aus dem Kreis Pinneberg war in Richtung Leck unterwegs, als dessen Fahrer plötzlich aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet. Der Fahrer eines in diesem Moment entgegenkommenden Lastzuges konnte einen Frontalzusammenstoß mit dem Auto nicht mehr vermeiden.

Durch die Wucht des Zusammenstoßes rutschte der Lastzug in den Graben, der Pkw der Marke Toyota wurde an den gegenüberliegenden Fahrbahnrand geschleudert.

 

Leck | „Als wir eintrafen waren noch zwei Personen im Fahrzeug eingeklemmt“, erklärt Feuerwehr-Einsatzleiter Tobias Kaim. Die Rettungskräfte kümmerten sich zunächst um den am schwersten verletzten Mitfahrer auf der Rücksitzbank. „Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen konnten wir den Mann jedoch leider nicht mehr retten“, so der Einsatzleiter.

Die Beifahrerin konnte sich indes selbst aus dem Auto befreien. Sie wurde nur leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert. Ebenfalls schwer eingeklemmt war der Fahrer des Minivans. Die Feuerwehr musste schweres Gerät einsetzen, um den Mann befreien zu können. Er wurde nach einer notärztlichen Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus eingeliefert. Er erlitt nach ersten Erkenntnissen schwerste Verletzungen – ob Lebensgefahr besteht, konnte noch nicht ermittelt werden. Der Lastwagenfahrer blieb bis auf einen Schock unverletzt und wurde vor Ort betreut.

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger an die Unfallstelle gerufen, um die Spuren des tragischen Zusammenstoßes zu rekonstruieren. Da die Einsatzkräfte in dem verunfallten Wagen mehrere Taschen mit Golfausrüstungen fanden, gehen sie davon aus, dass es sich bei den Unfallopfern um Golfurlauber handelt, die auf einem nahegelegenen Golfplatz gespielt hatten.

Die B199 war während der Rettungsarbeiten und bis zur Bergung der Unfallfahrzeuge bis in den späten Abend voll gesperrt.

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