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Erfolgreich : Meistertitel für das Jugendrotkreuz

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Der Nachwuchs des DRK-Ortsvereins Leck überzeugt beim Landeswettbewerb und tritt im September beim Bundeswettbewerb an.

Das Jugendrotkreuz ist eine wichtige Säule im DRK-Ortsverein Leck und in seiner Arbeit überaus erfolgreich: Nach 2002, 2011 und 2012 holten sich die Lecker Jugendlichen erneut den Meistertitel beim Landeswettbewerb der Stufe II in Rieseby. Ende September vertreten sie Schleswig-Holstein beim Bundeswettbewerb in Straußberg-Sonderhausen/Thüringen.

Die Jugendgruppenleiter Jessica Bartelt und Marc Schütt sind stolz auf ihre Schützlinge. Mit insgesamt zehn Personen fuhren sie zum Wettkampf auf Landesebene. Sechs von ihnen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren lösten problemlos die praktischen Aufgaben zur Ersten Hilfe und versorgten die realistisch geschminkten Wunden der Verletztendarsteller. Gefragt waren beispielsweise auch Kenntnisse der Ernährungslehre, um gesunde Snacks zusammenzustellen. All das meisterten die Lecker bestens und ließen die anderen Jugendrotkreuz-Teams „links liegen“.

Als schwer empfanden die jungen Leute aus dem hohen Norden die Prüfungen nicht. „Wir sind gut vorbereitet worden“, meinten alle unisono und Marc Schütt fügte hinzu: „Sie machen es uns auch leicht, sind immer gut dabei“. Jeden Freitag von 19 bis 21 Uhr treffen sich die jungen Rotkreuzler im DRK-Haus in der Bahnhofstraße 28. Das Erlernen der Ersten Hilfe steht im Mittelpunkt, allgemeines Rotkreuz-Wissen wird vermittelt, Themen aus dem Gesundheitswesen (Ernährung, Allergien) werden behandelt, Umweltschutz und Klimawandel stehen ebenso auf dem Programm wie Verkehrserziehung und politische Bildung.

„Mit einem Sportverein ist das Jugendrotkreuz natürlich nicht zu vergleichen, obwohl auch hier der Wettkampfgeist existiert“, überlegt Marc Schütt und zeigt den Unterschied auf: „Hier lernen die Kinder und Jugendlichen fürs Leben!“ Seit sechs Jahren leitet er die Gruppe, Jessica Bartelt steht seit fünf Jahren gleichberechtigt an seiner Seite. 18 Mitglieder zwischen elf und 19 Jahren zählt das Jugendrotkreuz zurzeit und es dürfen gern mehr werden: „Wir haben Platz für jeden.“ Kinder ab sechs Jahren können mitmachen, diese Altersgruppe ist momentan leider nicht vertreten.

Kathleen Anton hatte einst in dieser Altersklasse angefangen und ist seit neun Jahren dabei: „Das DRK ist fast zu meiner zweiten Familie geworden.“ Vor einem halben Jahr stieß Jana Skwarr auf die Jugendrotkreuzgruppe: „Es gefällt mir, ich will dabeibleiben.“ Der 18-jährige Tim Friedrichsen, seit sieben Jahren im Jugendrotkreuz und bereits ausgebildeter Gruppenleiter, möchte ebenfalls „am Ball bleiben“. Der Gymnasiast fühlt sich besonders wohl in dieser Gemeinschaft, lobt die gute Atmosphäre und: „Wir teilen eine bestimmte Überzeugung, gehen alles mit einem bestimmten Geist an.“

 


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erstellt am 12.Aug.2014 | 12:06 Uhr

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