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Nordfriesland Tageblatt

19. Oktober 2017 | 09:29 Uhr

Mehrerträge durch Gewerbesteuern

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

2014 betrug der Jahresüberschuss 173 897,71 Euro – 108 297,71 Euro mehr, als erwartet / Das Geld fließt in die Rücklagen

von
erstellt am 01.Okt.2015 | 13:45 Uhr

Zu den wichtigsten Punkten der Tagesordnung zählte die Genehmigung der im Haushaltsjahr 2014 angefallenen Haushaltsüberschreitungen im Gesamtwert von 19  828 Euro. Auf Vorschlag des Finanzausschusses erfolgte sie am Ende der Beratungen einstimmig. Die größten Abweichungen von den ursprünglichen Titelansätzen lagen in den Bereichen der Ausgaben für Kinder in Kindertagesstätten (3495 Euro), der Schmutzwasserbeseitigung (3233 Euro) und der Anschaffung einer Bank-Tisch-Kombination (2396 Euro). Der anfangs nicht eingeplante Zuschuss zu einer Renovierung des Gemeinschaftsraumes der Rentnerwohnanlage in Ladelund war mit 1000 Euro, die Unterhaltung des öffentlichen Spielplatzes mit einer Überschreitung in Höhe von 1217 Euro zu Buche geschlagen.

Zum Jahresabschluss 2014 führte Dirk Pfeiffer von der Amtsverwaltung Südtondern aus, nach der Ergebnisrechnung (zu vergleichen mit der Gewinn- und Verlustrechnung in der Privatwirtschaft) habe sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 173  897 Euro ergeben. Dies stelle gegenüber der Planung eine Verbesserung um 108  297 Euro dar. Möglich geworden sei sie vor allem durch Mehrerträge bei der Gewerbesteuer. Auf Seiten der Finanzrechnung erhöhten sich die liquiden Mittel um 194  486,29 Euro auf insgesamt 819  228 Euro, was gegenüber der Planung eine Verbesserung um 143  186 Euro bedeute. Das Geld sei zum größten Teil für geplante Investitionen vorgesehen. Einstimmig beschloss die Gemeindevertretung, den vorgelegten und zuvor geprüften Jahresabschluss 2014 anzuerkennen. Vom entstandenen Jahresüberschuss sollen 34  779 Euro der Ergebnisrücklage und 139  118 Euro der allgemeinen Rücklage zugeführt werden.

Hinsichtlich der geplanten Renovierungsarbeiten im Feuerwehrgerätehaus wurde angeregt, nicht nur dieses, sondern zugleich auch das angrenzende Gemeindehaus farblich „auf Vordermann zu bringen“. Wie es hieß, liege ein Kostenangebot für das Streichen der Wände und Decke des Feuerwehrgerätehauses sowie der Wände des Gemeindehauses und für die Erneuerung des Fußbodenbelages vor. Zudem wurde auf die Notwendigkeit hingewiesen, den Vorgaben der Feuerwehrunfallkasse entsprechend auch den Fußboden mit einer rutschfesten Farbe zu versehen. Am Ende einigte man sich darauf, das vorliegende Angebot um das Streichen des Fußbodens im Feuerwehrgerätehaus zu erweitern bis zu den Haushaltsberatungen 2016 ein zweites Angebot einzuholen.

Bürgermeister Peter-Max Hansen trug auch die Idee vor, in der Gemeinde Westre einen Waldfriedhof anzulegen. „Dazu wäre es erforderlich, einen Teilbereich des Gemeindewaldes zu entwidmen. Auch muss die Untere Naturschutzbehörde um Zustimmung gebeten werden.“ Mit einem derartigen Friedhof Gewinne zu erzielen, sei unzulässig. Die Kirchengemeinde habe auf die Überlegung in ihrer ersten Reaktion „nicht angetan“ reagiert. Bürgermeister Hansen stellte fest, am Abend der Sitzung sei noch keine Entscheidung zu treffen, bat aber alle Anwesenden, sich von den bereits bestehenden Waldfriedhöfen – zum Beispiel in Glücksburg oder Ostenfeld – selbst ein Bild zu machen.

Zur Sonderfinanzierung des Neubaus der Niebüller Südtondernhalle befragt erklärten sich alle Gemeindevertreter grundsätzlich bereit, dem Vorschlag zuzustimmen. Die Stadt Niebüll solle aber auch für die zusätzlichen Kosten ihren Anteil in Höhe eines Drittels übernehmen.

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