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Gemeinschaftsprojekt : Mehr Raum für Aktivitäten

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Klanxbülls Kirche und Kommune investierten 400 000 Euro in ein neues Gemeindehaus

Alleine hätten sie’s nicht reißen können: weder die Kirchen- noch doch die politische Gemeinde. Doch getreu der Devise „gemeinsam sind wir stark“, wie es Bürgermeister Friedhelm Bahnsen formulierte, haben sie es geschafft und auf dem Grundstück des Pastorats ein Gemeindehaus errichtet.

Es kostete 400 000 Euro. Die Bausumme haben sich beide Gemeinden fifty-fifty geteilt. Im Versammlungsraum haben 100 Personen bequem Platz – und wenn man sich etwas dünn macht, auch noch einige mehr. So geschehen bei der Einweihung. Dieser Tag war ein doppelt sonniger. Draußen lockte das Zentralgestirn zum Sonnenbaden, drinnen im Saal wurde Einweihung gefeiert.

Pastor Claus Walter Christen hieß zufriedene Klanxbüller willkommen und las aus dem 127. Psalm, in dem es heißt: „Wo der Herr nicht das Haus baut, arbeiten die, die daran bauen, umsonst.“ Pastorin Sylvia Kilian-Heins sprach den Segen und leitete damit auch schon ihren Abschied ein. Sie geht bekanntlich nach Deezbüll und übernimmt die Nachfolge von Friederike Harbordt. Propst Dr. Kay-Ulrich Bronk hielt die Predigt – und lenkte seinen Blick an den See Genezareth zu den Petrijüngern, denen Jesus einen Tipp zu einer lohnenden Stelle gab, wo es genug Fische gab. Birgit Deussing und ihr Kinderchor sowie kräftige Männerstimmen umrahmten die Feier musikalisch. Und bevor Grußworte gesprochen wurden, gab es Kaffee und Kuchen.

Mit der Idee, ein Gemeindehaus zu bauen, lösten Kirche und Gemeinde gleich mehrere Probleme. Der Kirche war der alte Konfirmandensaal mit Platz für gerade mal 30 Personen zu klein. Kirchliche Veranstaltungen waren dort nicht mehr möglich. Der Raum wird jetzt Kirchenbüro. Auch die Gemeinde war auf der Suche nach einem Raum für die örtlichen Vereine und Gruppen.

Vor zwei Jahren einigten sich Gemeindevertretung und Kirchengemeinderat. Mit dem Bauvorhaben, das sich an den alten Baukörper anfügt, wurde ein 206 Quadratmeter großer und 6,30 Meter hoher Versammlungsraum geschaffen. „Die Kosten sind im Rahmen geblieben“, erklärte Dr. Bronk. Und mit dem Gemeinschaftsprojekt wurden die Voraussetzungen dafür geschaffen, die Aktivitäten in der kirchlichen sowie in der politischen Gemeinde zu beleben.

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erstellt am 30.Sep.2014 | 05:00 Uhr

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