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Nordfriesland Tageblatt

11. Dezember 2017 | 20:53 Uhr

Mehr Muschelfreunde erwartet

vom

In diesem Jahr kamen nicht ganz so viele Gäste zu den Dagebüller Muscheltagen, wie es sich die Organisatoren erhofft hatten

shz.de von
erstellt am 12.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Dagebüll | Wind und Wetter vermochten die Gaumenfreuden bei den 15. Dagebüller Muscheltagen keineswegs zu schmälern. "Ein paar Gäste mehr hätten es aber schon sein können", sagte Gastgeber und Fremdenverkehrsvereins-Vorsitzender Klaus Schmidt. Wie gewohnt standen Hans und Antje Tellerman an Kochtopf und Bratpfanne und Anka Hansen reichte Teller mit dem lecker zu bereiteten Meeresfrüchten über den Tresen.

Die Miesmuschel gab es wie gewohnt gekocht und gebraten - die gekochte aus einem Sud mit Gemüse und Würzkräutern, die gebratene aus der heißen Pfanne und dazu ein Getränk nach Belieben.

Die einheimischen Fans der Miesmuschel hakten ihren Genuss auf dem jährlichen Speiseplan ab, Neulinge probierten die ungewohnten Leckerbissen und sahen sich überwiegend bereichert: so jedenfalls das Ehepaar Markus und Dolores Werner aus Leverkusen, die die gekochte Muschel verkosteten und Sohn Timon, der die gebratene Variante gewählt hatte und sie bis auf den letzten Bissen genoss, während Tochter Hanna allerdings nichts von dieser Meeresfrucht wissen wollte.

Die beiden Dagebüller Muscheltage sind in ein Programm eingebunden. Dieses Mal tanzte die Wiedingharder Trachtengruppe, sang der Niebüller Shanty-Chor, spielte Pas Brass-Band und legte ein DJ auf. Für die kleinen Leute tat sich der Vorhang eines Handpuppentheaters auf, das die Geschichte eines Elefanten erzählte. Handel und Wandel hielten sich dieses Mal wegen zu windigen Wetters in Grenzen. Zum Baden war auch nur wenigen Leuten zumute.

So steuerte der erste der beiden Tage auf das spätabendliche Spektakel am Himmel über Föhr zu. "Das Wyker Feuerwerk gerät zunehmend zu unserm Feuerwerk", meinte Klaus Schmidt mit Hinweis auf den Andrang auf der Hafenmole, wenn die Raketen in den Nachthimmel aufsteigen. Denn so einige Gäste kamen mit Decke und Picknick-Korb erst am Abend nach Dagebüll, um das Feuerwerk auf der nordfriesischen Insel von der Ferne aus entspannt beobachten zu können.

Zum Saisonbetrieb 2013 hat Klaus Schmidt die Hoffnung noch nicht aufgegeben. "Sie hat in diesem Jahr zu spät begonnen." Zwar seien die Pensionen und Fremdenverkehrsbetriebe gut gebucht. Doch hätten die Tagesgäste gefehlt. "Was der Rest der Saison bringt, müssen wir sehen" hofft Schmidt auf ein einigermaßen versöhnliches Finale. Die Muscheltage hakte er als alles in allem zufrieden stellend ab.

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