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Nordfriesland Tageblatt

17. Oktober 2017 | 03:07 Uhr

Mehr Leben auf den Rathausplatz

vom

shz.de von
erstellt am 07.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Niebüll | Eigentlich hielten ihn die anderen Fraktionen der Stadtvertretung für überflüssig. Mit einer Änderung ließen sie dann doch den Antrag der CDU für die Gestaltung eines Zentrums mit Atmosphäre rund um den Rathausplatz gelten.

"Die CDU möchte erreichen, dass der Rathausplatz schön und noch attraktiver wird für Einheimische, Gäste und Touristen, indem mehr Aktionen dort stattfinden", erklärte Fraktionsvorsitzende Anja Cornils zur Begründung. Dabei ist an Feste und Wettbewerbe junger Bands und Flohmärkte gedacht. Die Verwaltung sollte nun für die Beratung im Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus die Grundlagen und Voraussetzungen ermitteln, "die es erlauben, den Rathausplatz attraktiver und lebendiger zu gestalten". Dabei geht es auch um auch um eine Erweiterung der Konzessionen, um den Platz gastronomisch zu nutzen.

Ein Déjà-vu-Gefühl beschlich den SPD-Fraktionsvorsitzenden Thomas Uerschels bei diesem Antrag angesichts der Tatsache, dass dies bereits im Mai 2011 von der SPD vorgeschlagen und daraus der Innenstadt-Stammtisch hervorgegangen sei. Im übrigen sei die Diskussion bereits im Gange.

Es gebe bereits eine Menge Menschen, die sich dafür engagieren, wies Grünen-Fraktionsvorsitzende Gesche Zimmermann ebenfalls auf den Innenstadt-Stammtisch hin und fügte hinzu: "Das ist ein Projekt, das nur mit breiter Bürgerbeteiligung laufen kann."

FDP-Vertreterin Gudrun Eufinger wies darauf hin, dass es darum gehe, rechtliche Voraussetzungen zu schaffen. Die rechtlichen Gründe müssen mal auf den Tisch, forderte auch Bernd Neumann (CDU).

Mit einem Teil des Beschlussvorschlages erklärten sich die übrigen Fraktionen einverstanden. Die Verwaltung wird beauftragt, im Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus die gesetzlichen Grundlagen und Voraussetzungen mitzuteilen, die es erlauben, den Rathausplatz attraktiver und lebendiger zu gestalten, zum Beispiel durch Erweiterung der Konzessionen.

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