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Nordfriesland Tageblatt

22. Oktober 2017 | 03:32 Uhr

Mehr Bauland für die Häuslebauer

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Ende Oktober werden die Erschließungsarbeiten am Mühlenberg beendet sein

shz.de von
erstellt am 18.Okt.2013 | 00:33 Uhr

Am Mühlenberg entsteht das jüngste Baugebiet der Gemeinde Leck. Der B-Plan Nr. 41 weist 28 Grundstücke zwischen 500 und 800 Quadratmetern aus. 18 Reservierungen liegen vor, der erste Bauantrag ist gestellt. Richtig loslegen können die Häuslebauer ab Anfang November.

Um ein neues Baugebiet zur Verfügung stellen zu können, interessierten sich die Politiker bereits vor acht Jahren für den rund zwei Hektar großen Grund und Boden nordwestlich der Gemeinde. Zunächst mussten naturschutzrechtliche Fragen geklärt werden. 2007 konnte schließlich alles auf den Weg gebracht werden.

Das Bauleitplanverfahren dauerte sechs Jahre. Vor wenigen Wochen konnte endlich mit den Erschließungsarbeiten begonnen werden. „Diese Arbeiten sind am 25. Oktober abgeschlossen. Dann erhält die Baustraße eine Asphaltschicht“, erklärt Stefan Nissen aus dem Bauamt.

Das Baugebiet grenzt an den Mühlenstrom, zu dessen Schutz eine Biotopverbundachse mit einer Schutzzone eingerichtet wurde. Eine Bepflanzungsreihe soll als sichtbare Abschirmung zur Pufferzone dienen.

„Der Bedarf ist da, das Bauland wird gut angenommen“, freut sich Stefan Nissen auch darüber, dass das vorherige Baugebiet Nydamweg an der Kreisstraße 115 (Schnapsweg) so gut wie ausgebucht ist. Von 23 Baugrundstücken sind lediglich drei unbebaut.

Fast abgeschlossen ist die Sanierung der Straßen Tweng und Wolfstraße. Nach Aufbringung der Deckasphaltschicht sind lediglich Restarbeiten nötig wie beispielsweise die Anpassung der Schächte sowie Wasser- und Gasschieber. Die Maßnahme war dringend nötig, weil Netzrisse auf beiden Fahrwegen auf unzureichende Tragfähigkeit des Straßenbaus hinwiesen. Der vorhandene Asphalt-Aufbau betrug nur etwa sieben Zentimeter, erforderlich war nach heutigen Straßenbelastungen das Doppelte. Zudem mussten die Regenwasser-Hauptleitungen zwingend komplett erneuert werden. Die Arbeiten wurden im April aufgenommen und sollten eigentlich Ende Juli fertiggestellt sein. „Wir mussten Rücksicht nehmen auf die Asphaltierung der Birkstraße. Uns blieb nur ein Zeitfenster, in dem der Regenwasseranschluss aus der Wolfstraße mit der Maßnahme in der Kreisstraße kombiniert werden konnte. Ansonsten hätte es zweimal zur Sperrung der Birkstraße geführt“, sagt Stefan Nissen.

Weiterhin seien zusätzliche Sanierungen an Schmutzwasserkanälen für die Verzögerung verantwortlich gewesen. „Es sind aber keine höheren umlagefähigen Baukosten entstanden“, betonte der Verwaltungsmitarbeiter.

Insgesamt hat die Maßnahme 330 000 Euro gekostet. An der Finanzierung haben sich auch der Wasserverband „Drei Harden“ und die Kommunalbetriebe beteiligt. Einen Teil der Kosten mussten die Anlieger zahlen.


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