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Nordfriesland Tageblatt

16. Dezember 2017 | 12:52 Uhr

Mehr als nur Erholung

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Rund 2000 Arbeitsstunden wurden im vergangenen Jahr beim Sportfischerverein Leck und Umgebung geleistet

von
erstellt am 12.Feb.2014 | 08:39 Uhr

Jeder irrt, der meint, die Sportfischer halten nur ihre Angelschnüre ins Wasser und genießen die Ruhe: Die Mitglieder des Sportfischervereins Leck und Umgebung setzten sich 2013 für die Erhaltung der Natur, der Hege und Pflege der Gewässer ein – ebenso, wie sie es sich seit 75 Jahren auf die Fahnen geschrieben haben. Rund 2000 Arbeitsstunden kamen im Berichtsjahr dafür zusammen.

Von Mitgliederschwund kann in diesem Verein nicht die Rede sein. Ein- und Austritte halten sich die Waage, es werden 95 Personen gezählt, davon zwölf Kinder und Jugendliche. Sport- und Angelwart Stephan Eggerstedt erinnerte insbesondere an die fünf vereinsinternen Veranstaltungen mit guter Beteiligung. Seit Jahren bereichern die Sportfischer die Ferienpass-Aktionen der Gemeinde Leck und erfuhren beim Schnupper-Angeln wieder großes Interesse. Jugendwart Marco Heins ließ das Berichtsjahr aus Sicht des Nachwuchses Revue passieren, und der Obmann der Gewässerwarte, Fritz Sick, listete den Fischbesatz auf: In die obere Lecker Au wurden 40 000 Meerforellen als Brut, 20 000 Brut-Bachforellen sowie 1500 kleine Meerforellen gesetzt. Hand legten die Sportfischer unter anderem bei der Grundsanierung der Zufahrt zu ihrem Vereinsgewässer in Bramstedtlund an.

Der Wunsch nach einem Gewässer in beziehungsweise in der Nähe von Leck bleibt seit über drei Jahrzehnten ein großes Thema. „Wir suchen eine geeignete Fläche von 1,5 bis 2,5 Hektar“, erläuterte Vorsitzender Günter Ullmann. Erneut habe man eine Anfrage an die Gemeinde Leck gerichtet, ob eine anglerische Nutzung von Flächen auf dem ehemaligen Flugplatz oder dem früheren Kleingartengelände möglich sei, hieß es. Ullmann berichtete über den Stör als Fisch des Jahres 2014, der seit etwa 450 Millionen Jahren in diesen Gewässern heimisch ist.

Ein Pokal für den größten gefangenen Fisch, einen 2450 Gramm schweren Karpfen, erhielt Stefan Hansen. Angelkönig wurde Leszek Kowalski. Er hatte auch den größten Raubfisch am Haken. In Anerkennung besonderer Verdienste für die Angelfischerei wurden Jürgen Hennisge, Chris Hansen, Michael Marquardt, Andreas Mühlbauer, Gerrit Raasch, Torben und Sven Nickel für ihre zehnjährige Mitgliedschaft mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.

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