Dit än dåt : Marder adieu

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Heute in unserer Rubrik Friesenschnack: Grätengrüße im Motorraum.

shz.de von
22. Januar 2014, 10:00 Uhr

Es sind possierliche Tierchen und niedlich anzusehen. Zu Gesicht bekommt man sie aber selten, dafür umso mehr zu hören, wenn sich ein Vertreter aus der Familie der hundeartigen Raubtiere im heimischen Dachboden eingenistet hat. Der nachtaktive Marder im Haus beschert seinen unfreiwilligen Quartiergebern schlaflose und sorgenvolle Nächte. Zum einen wegen des Lärms, zum anderen wegen seiner Vorliebe für Kabel. Wobei die kleinen Jäger Fahrzeuge aber auch zu Vorratszwecken nutzen, wie eine Laternenparkerin in Leck feststellen musste. Bei ihr hatte ein Marder auf der Autobatterie im Motorraum einen vergammelten Fischkopf deponiert. Gute Ratschläge, den Marder zu vertreiben, gibt es im Bekanntenkreis zur Genüge. Sie reichen von einem „Ave Maria“ in der Dauerschleife bis hin zu parfümgetränkten Lappen oder übel riechenden Mitteln. Letzteres hat ein Niebüller probiert und einen durchschlagendem Erfolg erzielt, wie der mit viel Humor gesegnete Mann seinen Bekannten erzählte: Der Marder sei nun weg, die Freunde aber auch.

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