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Nordfriesland Tageblatt

23. Oktober 2017 | 23:40 Uhr

Mange frei für Zirkus Zaretti

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Schüler der Nis-Albrecht-Johannsen-Schule verzaubern mit ihrer Vorstellung die Zuschauer

shz.de von
erstellt am 06.Jul.2017 | 11:22 Uhr

Gleich an zwei tagen hieß es: „Manege frei“ für die Grundschüler der Nis-Albrecht-Johannsen-Schule. Die diesjährigen Projekttage drehten sich nämlich nur um den Zirkus Zaretti, der extra für die Kinder nach Lindholm gekommen war, um mit ihnen zwei Tage lang fleißig Kunststücke, Zaubertricks und Tänze einzuüben. Entstanden war binnen kürzester Zeit ein Mitmachzirkus auf höchstem Niveau, der Eltern, Geschwister und Lehrer begeisterte und auch fesselte. Möglich machten das Projekt großzügige Spenden seitens des Freundeskreises der Schule und des Windparks.

Gleich zu Beginn begeisterten die Kinder das restlos ausverkaufte Zelt mit menschlichen Pyramiden und dynamischer Bodenakrobatik. Mit dabei waren immer die helfenden Hände der beiden Zirkusdirektoren Phillip und Robert Maatz. Mysteriös wurde es, als drei Kinder in der sogenannten „Zauberkiste“ verschwanden und erst wieder mithilfe ihrer Mitschüler herbeigezaubert wurden. Ein Feuerschlucker heizte dem Publikum zwischendurch ordentlich ein und sorgte für großes Staunen bei den Kleinen sowie Großen.

Für die meisten Lacher und gute Stimmung sorgten die bunten Clowns aus der ersten Klasse, die mehrere Male die Bühne betraten, wild zu „Barbra Streisand“ von Duck Sauce tanzten und das Publikum zum Klatschen animierten.

Die gesamte Show war, wie es sich für einen richtigen Zirkus gehört, von Musikeinlagen, Lichtspielen und einer Nebelmaschine begleitet. „Zirkus ist auch ein bisschen Traumwelt“, wie Robert Maatz es passend zur Atmosphäre am Abend auf den Punkt brachte. Ordentliche Begeisterungsstürme lösten gegen Ende der Show die Kinder der ersten und dritten Klasse aus, als sie ihr akrobatisches Talent am Trapez bewiesen und mithilfe der Direktoren einen Stunt nach dem anderen hinlegten. Kopfüber am Trapez hängen? Kein Problem für die kleinen Künstler. Mehr als einmal fiel im Publikum das Stichwort „Wahnsinn“ - die Eltern waren sichtlich stolz auf ihre Kinder.

„Es ist erstaunlich, was die Kinder in den zwei Tagen und insgesamt nur sechs Stunden auf die Beine gestellt haben“, sagt Gerd Vahder, der Schulleiter. Das Projekt „Zirkus“ habe zudem sichtlich das Gemeinschaftsgefühl der Gruppe sowie das Selbstwertgefühl des Einzelnen gestärkt. „Es ist ein schöner Ausgleich zum theoretischen Schulunterricht. In diesem Projekt sind viele Kinder erst richtig aufgeblüht. Das ist rührend“, sagte Vahder.

Den Schülern war das Grinsen ins Gesicht geschrieben, als sie zum krönenden Abschluss einen regelrechten Applaus-Marathon und Lobeshymnen vom Zirkusdirektor ernteten. Mit einer ausgelassenen Tanzeinlage aller Klassen unter schallendem Applaus ließen die Schüler ihre Vorführung am Ende feierlich und lebhaft ausklingen.


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