Landmarkt und mehr : Märkte in Leck locken viele Besucher

Spende statt Standgebühr: Imker Andreas Eschenburg und Sabine Schwarz.
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Spende statt Standgebühr: Imker Andreas Eschenburg und Sabine Schwarz.

Verkaufsoffener Sonntag, regionale Produkte und buntes Treiben auf dem Rummelplatz: In Leck war jede Menge los.

shz.de von
07. Mai 2018, 17:02 Uhr

Jede Menge los war gestern in Leck: Bei strahlendem Sonnenschein hielt es kaum jemanden zu Hause. Und das Angebot zusätzlich zu den üblichen Attraktionen wie Eiscafé und Co. war reichhaltig: Unter anderem lud der verkaufsoffene Sonntag zum Bummeln ohne Zeitdruck ein. Das nutzten auch die Feriengäste Nicole und Ulrich Laemers aus Wassenburg (Nordrhein-Westfalen) aus, unter anderem zwei Jeans landeten in der Einkaufstüte.

Auch auf dem ersten Lecker Landmarkt auf dem Kirchplatz schauten die Urlauber vorbei – mit ihnen viele andere Interessierte. An neun Ständen wurden Honig, Schinken, Fischbrötchen, Kartoffeln oder Käse aus der Region feilgeboten. Statt Standgebühren sammelte Lecks Gemeindemanagerin und Landmarkt-Organisatorin Sabine Schwarz Spenden für das Haus der Jugend Leck von den Beschickern ein. „Es wird einen zweiten Landmarkt geben, dann mit einem Blumenstand, der wurde mehrfach vermisst“, sagte Sabine Schwarz, die sich sehr zufrieden mit dem ersten Lecker Landmarkt zeigte.

Sehr zufrieden waren auch Besucher und Beschicker ein paar hundert Meter Luftlinie weiter: Der Jahrmarkt auf dem Viehmarktplatz war gut besucht wie lange nicht mehr. Ob Entenangeln oder Superhopser, ob „Extasy“ oder Kinderkarussell: Fahrgeschäfte und Attraktionen wurden gut angenommen.

Heiß begehrt waren bei den frühsommerlichen Temperaturen auch kühle Erfrischungen: „Wir sind hochzufrieden, alles top“, hieß es etwa bei „Vestermann’s Eis“. Der Jahrmarkt sei aber diesmal auch sehr gut bestückt, was die Fahrgeschäfte angehe. Einen Kritikpunkt hatte das Vestermann-Team aber doch: „Schade, dass zeitgleich Hauptstraßenvergnügen in Niebüll war. Und wenn Jahrmarkt in Niebüll ist, dann ist in Leck Augarten-Party. Das wirkt fast so, als ob ein Wettkampf zwischen den Orten herrscht.“

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