zur Navigation springen
Nordfriesland Tageblatt

20. Oktober 2017 | 06:16 Uhr

Lück: „Haarsträubende Zustände“

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 22.Dez.2015 | 00:32 Uhr

Der Vorsitzende des Handels- und Gewerbeverein Leck, Sven Lück, meldete sich auf der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung zu Wort. „Weil das Thema Niebüller Krankenhaus so wichtig ist, hat sich die HGV Nordrunde mit der Problematik befasst“, berichtete er. Die Gewerbetreibenden könnten sich nur „an den Kopf fassen“. Selbst in dem Gutachten sei von unzureichender Datenlage zu lesen, und es gebe nicht einmal eine separate Kostenerfassung für Niebüll. „Diese haarsträubenden Zustände lassen für den HGV nur den Schluss zu, dass die Schwächung des Niebüller Krankenhauses zugunsten der Husumer Klinik nicht wirtschaftlich sinnvoll, sondern nur politisch gewollt ist!“ Nun wollte der HGV-Chef wissen, welche Maßnahmen die Gemeinde zur Erhaltung des Krankenhauses ergriffen hat.

Bürgervorsteher Andreas Deidert informierte, dass man mit Niebüll und den anderen Gemeinden eine Resolution erarbeitet habe. Er sehe es wie der HGV: „Die Daseinsvorsorge muss weiterhin flächendeckend gewährleistet sein. Wir werden die Pläne nicht einfach schlucken.“ Bürgermeister Rüdiger Skule Langbehn hat mit Ministerpräsident Albig über dieses Thema gesprochen und ihm vor Augen geführt, dass das Krankenhaus in Niebüll neben der Grund- und Regelversorgungauch mit Hinblick auf die Versorgung der 2000 Flüchtlinge, die nach Leck kommen, erhalten bleiben muss. Der Ministerpräsident habe seine Unterstützung zugesagt, hieß es.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen