Lübke-Koog vertagt Finanz-Beschlüsse

 Windkraft bedeutet für viele Lübke-Kooger ein zweites wirtschaftliches Standbein.
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Windkraft bedeutet für viele Lübke-Kooger ein zweites wirtschaftliches Standbein.

Kommunales Haushaltsrecht sieht Einfrieren finanzieller Überschüsse vor / Gemeinde verschiebt daher Beschlüsse über das Jahresergebnis 2014

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28. November 2015, 00:32 Uhr

Der Haushalt 2016 stand im Mittelpunkt der 13. Sitzung der Gemeindevertretung im Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog unter Vorsitz von Bürgermeister Christian Nissen. Danach stehen Erträgen von 1  786100 Euro Aufwendungen von 1  397400 Euro gegenüber, so dass ein Überschuss von 388  700 Euro zu erwarten ist. Was mit diesem Überschuss geschehen darf, davor hat das kommunale Haushaltsrecht Hürden aufgebaut, wie sie auch in der Gemeinde Galmsbüll bestehen (wir berichteten).

So darf der Jahresüberschuss nicht als Gewinnvortrag für schlechte Jahre auf die hohe Kante gelegt werden, sondern muss für die kommenden fünf Jahre eingefroren werden. Lübke-Koog und Galmsbüll wollen dagegen angehen und haben ihre Beschlüsse über das Jahresergebnis 2014 vertagt.

Ausgabenschwerpunkte der Gemeinde Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog sind im kommenden Jahr Straßenunterhaltung (105  800 Euro), Brandschutz (47  000 Euro), Schulkostenbeiträge (42  200 Euro) und der Abwasserhaushalt (40  000 Euro). An Umlagen sind zu zahlen: an den Kreis 215  800 Euro und das Amt 97  000 Euro. Hinzu kommen die Gewerbesteuerumlage von 254  300 und die FAG-Umlage von 343  800 Euro. Finanziert wird der Haushalt aus der Gewerbesteuer (1,4 Millionen), den Grundsteuern (24  200 Euro), dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer (105  100 Euro) und dem Anteil an der Einkommensteuer (32  800 Euro). Die örtlichen Realsteuern bleiben aufgrund der guten Haushaltssituation unverändert.  



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