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Love-Niebüll startet wieder – Gastgeber gesucht

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die Veranstalter sind ein wenig aufgeregt, denn noch fehlen Familien, die Jugendliche aufnehmen möchten

Das dritte „Love Niebüll-Event“ ist in der entscheidenden Vorbereitungsphase. Eine Woche lang wird der Rathausplatz ab Sonntag, 26. Juni, zum Ort der Begegnung für Jung und Alt. Dazu reisen Helfer aus ganz Deutschland an. Ein Gespräch mit Pastor ThorstenMohr (Foto) vom Veranstaltungsteam der Arche.

Wie kommt es, dass noch Gastgeberfamilien für jugendliche Helfer fehlen?
Thorsten Mohr: Das liegt wohl daran, dass wir zu früh getrommelt haben. Jetzt rückt der Termin näher, nun hoffen wir auf weitere Zusagen.

Wie viele Plätze benötigen Sie?
Circa 18. Wir haben 25 Aktive im Alter zwischen 17 und 25 Jahren; sieben sind bereits versorgt. Die Jugendlichen bleiben vom 24. Juni bis 3. Juli; neben Übernachtung wird um ein Frühstück gebeten. Die Gastgeber erwartet eine erfreuliche menschliche Begegnung.


Das Thema Begegnung ist das Leitmotiv. Was steht noch im Fokus?
Wie der Name schon sagt: Nächstenliebe. Als Christen wollen wir für die Menschen da sein.

Wie geht das?
Unser Bus steht vor dem Rathaus. Ab 15 Uhr können die Kinder zu uns kommen. Wir haben zwei Dünen aufgeschüttet. Es gibt Sport- und Spielangebote. Ab 17 Uhr sind die Jugendlichen dran. Wer Lust hat, kann auch zum Gespräch in den Bus kommen. Wir sind offen für alle.


Am Montag, 27. Juni, 15 Uhr, sind die Senioren eingeladen?
So ist es. Wir erwarten 50 Senioren aus allen Niebüller Einrichtungen.

Wie sieht es mit der Eröffnungsveranstaltung aus?
Am Sonntag, 26. Juni, 11 Uhr, starten wir Love-Niebüll mit einem Gottesdienst und einem Familienfest, das bis 17 Uhr läuft. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Ingbert Liebing wird zur Eröffnung sprechen.

Was machen die Freiwilligen zusätzlich, neben der Hilfe bei der Durchführung von Love-Niebüll?
Die Jugendlichen besuchen die Wohnparks, übernehmen die Organisation des Flüchtlingscafes am Mittwoch in der Arche. Geplant sind Aktionen wie Müllsammeln, Straßentheater oder Telefonkästen zu bemalen.

Love-Niebüll endet am Sonntag, 3. Juli, 11 Uhr mit einem großen Sommerfest an der Wehle. Die Idee der Begegnung soll weitergeführt werden?
Ja, bereits am 10. Juli, 10.30 Uhr, beginnen wir in der Arche mit einem Familienprogramm, das sich an die sogenannte Messy-Church anlehnt. Kochen, basteln, klönen – Jung und Alt gemeinsam. Da kann dann der Papa mit seinem Jüngsten mal bauen, in Kontakt kommen. Wir haben sogar einen neuen Ehrenamtler aus Australien, der ein besonderes Jungsprogramm entwickelt. Für Mädchen gibt es natürlich auch Angebote. Und für die Älteren wird die Kaffee-Tanten-Ecke attraktiv sein. Andacht und gemeinsames Essen bilden die Klammer der Veranstaltung, die einmal im Monat stattfinden wird.


Gibt es einen Geheimtipp?
Ja. Am Freitag, 1. Juli, 8.30 Uhr, werden zehn Tonnen Sand der beiden Dünen verschenkt. Wer also Sand benötigt, darf mit Tüten vorbeikommen.






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erstellt am 08.Jun.2016 | 12:22 Uhr

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