Neujahrsempfang Ladelund : Lob für „lebens- und liebenswerte Orte“

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Beim Neujahrsempfang der Kirchengemeinde Ladelund unter dem Thema „Nehmet einander an“ gab es Rückschau, Ausblick und Dankesworte

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14. Januar 2015, 05:00 Uhr

Einer schon seit vielen Jahren bewährten Tradition folgend, veranstaltete die Kirchengemeinde Ladelund einen Neujahrsempfang für ihre haupt- oder ehrenamtlich tätigen Aktiven und die Repräsentanten aller örtlichen Vereine, Verbände und Institutionen. Ihm vorangestellt wurde ein von Pastor Hans-Joachim Stuck gestalteter Gottesdienst in der St. Petri-Kirche, der von Mirko March an der Orgel und dem Kirchenchor Ladelund musikalisch ausgeschmückt wurde. Als beide Teilveranstaltungen verbindendes Thema diente die Jahreslosung 2015: „Nehmet einander an, gleichwie uns Christus hat angenommen zu Gottes Lob (Römer 15, Vers 7).

Die neue Jahreslosung werde in der St. Petri-Gemeinde erfreulicherweise schon weitgehend umgesetzt, stellte der Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Sighart Baumgardt, fest. Denn hier erfahre man immer wieder, wie sehr sich die Einwohner einander annehmen und gegenseitig helfen, was die Dörfer des Kirchspiels – Bramstedtlund, Ladelund und Westre – zu „lebens- und liebenswerten Orten“ mache.

Die Reihe der Grußworte eröffnet Rosemarie Lorenzen als Bürgermeisterin der Gemeinde Bramstedtlund. Sie wies einleitend darauf hin, auch in ihrem Dorf beherzige man schon weitgehend die Jahreslosung 2015, indem man vorzugsweise „mit- und nicht übereinander“ rede. Zur Entwicklung ihrer Gemeinde bezog sie sich im Wesentlichen auf die Daten und Fakten, die schon eine Woche zuvor beim Neujahrsempfang der Gemeinde Bramstedtlund zur Sprache gekommen waren: das Bemühen um Einnahmen aus Windkraftanlagen, die Pflege der Gemeindewege, die Anstrengungen für eine sinnvolle Nachnutzung des Geländes und der Gebäude des bisherigen Bundeswehr-Sanitätsdepots und vieles mehr (wir berichteten).

Peter Max Hansen, Bürgermeister der Gemeinde Westre, sorgte für allgemeine Heiterkeit, indem er feierlich verkündete: „Auch in Westre hat ein neues Jahr begonnen.“ Er hoffe, dass es den Einwohnern Glück und Erfolg bringen möge. Ein bereits vor 50 Jahren offiziell gestellter Antrag auf den Bau eines Fahrradweges in Richtung Süderlügum verspreche – bis an die Gemeindegrenze – demnächst realisiert zu werden. Kostenaufwendig sei auch das Verlegen von Leerrohren für die Breitbandversorgung. Für die politische Gemeinde Ladelund sprach Bürgermeister Rüdiger Brümmer. Er gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass die Wohnanlage „Bergstraße 3“ inzwischen gut ausgelastet sei und der örtliche Posaunenchor seinen Übungsbetrieb wieder aufgenommen habe. Mit Spannung sehe man dem Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses entgegen. Der Bürgerbus-Verein Ladelund habe auf seiner Linie bereits rund 4000 Fahrgäste transportiert.

Über die grenzüberschreitende Arbeit des Vereins „Bücher ohne Grenzen (BOG)“ berichtete dessen Vorsitzende, Gyde Köster. „Wir haben einen guten Stand erreicht,“ so stellte sie zusammenfassend fest. Als Leiter der KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte erinnerte Raimo Alsen an den Plan, die Dauerausstellung den modernen Erfordernissen anzupassen. Der Antrag auf Projektförderung sei bereits bewilligt. Das von Pastor Harald Richter herausgegebene Buch „Abgestiegen in das Reich des Todes“ sei in der Gedenkstätte käuflich zu erwerben.

Als Vorsteher des Schulverbands Ladelund dankte Hans-Heinrich Petersen der Schulleitung und der Gemeinde für vertrauensvolle Zusammenarbeit. Sighart Baumgardt gab bekannt, für die „Wohnanlage Bergstaße 3“ werde ein Hausmeister gesucht. Der Ladelunder Projektchor werde – in noch nicht festgelegter Weise – von Mirco March fortgeführt. Ein besonderer Dank von Sighart Baumgard galt den „guten Geistern des Pastorates,“ Doris Andresen und Gemeindesekretärin Anke Möller, für die umsichtige Betreuung der Gäste.

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