Lob für guten Zusammenhalt

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Breitband, Bilder, Bürgermeisterin stellt sich wieder zur Wahl – viel Neues in Aventoft

shz.de von
16. Januar 2018, 17:26 Uhr

Auch in der Gemeinde Aventoft hat sich der vom Kultur-, Sozial- und Umweltausschuss organisierte Neujahrsempfang in der Turnhalle inzwischen fest etabliert. Mit dabei waren diesmal auch einige Flüchtlinge, die in Rosenkranz leben, wie Hussein Khelil aus dem Jemen, der ein begeisterter Filmemacher ist. Gemeinsam mit seinem Landsmann Mohammed Nasser drehte er einen Film über den Empfang mit Interviews der Gäste.

Ein besonderer Clou war eine Ausstellung von fast 140 Fotos mit Natur- und Tieraufnahmen aus der gesamten Gemeinde. Diese hatten die Bürger zuvor nach einem Aufruf des Ausschusses eingereicht. Jedes Foto war mit einer Nummer versehen, ohne Nennung des Fotografen, und in einem Wettbewerb durfte jeder Besucher einmal für sein Lieblingsfoto in geheimer Abstimmung votieren. Schließlich war es der Hobby-Fotograf Florian Bünger, der mit seinem effektvoll in Szene gesetzten Bild vom beleuchteten Aventofter Kirchensteig im Dunkeln den ersten Preis gewann.

In ihrer Neujahrsansprache hob Bürgermeisterin Christine Harksen den guten Zusammenhalt und das Vereinsleben in ihrer Gemeinde hervor. Nach der Auflösung der Rosenkranzer Wehr gibt es jetzt nur noch eine Gemeinde-Feuerwehr. Dazu sprach die Bürgermeisterin eine große Anerkennung an die Rosenkranzer Kameraden für den geschlossenen Übertritt in die Aventoft Wehr aus.

Weiter sprach das Gemeindeoberhaupt die zahlreichen Investitionen und Anschaffungen im vergangene Jahr an. Dazu gehören der neue Bauhof, der Erwerb eines Parkplatzes auch für Wohnmobile, zahlreiche Pflasterungen, die Sanierung des Gemeinderaumes mit Küche in der ehemaligen Schule sowie weitere Verbesserungen im Schwimmbad und bei der Ausrüstung der Feuerwehr. Obwohl die Gemeinde keine Steuer-Einnahmen aus erneuerbaren Energiequellen bezieht, steht sie durch den Grenzhandel und den daraus resultierenden Gewerbesteuereinnahmen derzeit finanziell recht gut dar, so die Bürgermeisterin. Und sogar aus der Zweitwohnungssteuer kommen pro Jahr gut 18 000 Euro herein. Deshalb sind auch weitere Investitionen geplant, wie die Sanierung des Radweges in Fischerhäuser, die Teilpflasterung eines Parkplatzes, Verbesserungen der Friedhofswege sowie Straßenlampen und Anschaffungen für die Feuerwehr. Die bisher vorgeschriebene Straßenausbaubeitragssatzung, die eine Bürgerbeteiligung vorsieht, wird nach der Gesetzesänderung für Aventoft abgeschafft, so Harksen. Erfreut zeigte sie sich auch über die sehr gute Quote für den Anschluss an das Breitbandnetz in der Gemeinde. Man hofft, mit den Arbeiten hierfür noch 2018 über die Straße Grellsbülldeich beginnen zu können.

Mit dem Appell an ihre Mitbürger, sich für die Kommunalwahl am 6. Mai als Kandidaten aufstellen zu lassen, verkündete Christine Harksen unter Beifall, dass sie nach nun schon 24-jähriger Amtszeit wieder als Bürgermeisterin für Aventoft kandidieren wird.




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