Lob für „eindrucksvolle Leistung“ des DRK Ladelund

Die  OKR-Theatergruppe Ladelund bereicherte das Herbstfest.
Die OKR-Theatergruppe Ladelund bereicherte das Herbstfest.

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06. November 2013, 00:33 Uhr

Beim „Herbstabend“ des DRK-Ortsvereins Ladelund gab es ein großes Zusammentreffen: Zum einen fanden sich zur Freude der Gastgeber 115 Teilnehmer im örtlichen Kirchspielkrug ein. Zum anderen bat die amtierende Vorsitzende Jutta Hansen alle Amtsvorgängerinnen der Jahre ab 1960 zu sich. Jeder ehemalige Vorsitzende bekam ein im Sommer dieses Jahres gefertigtes Gruppenfoto überreicht. Es zeigt: Christiane („Ani“) Jensen (1960 - 1963), Emilie („Miele“) Hansen (1965 - 1983), Karen Nissen (1983 - 1998), Christel Tychsen (1998 - 2006) und Renate Christophersen (2006 - 2013). Es fehlte somit nur die verstorbene Anna Voltelen, die dem Verein von 1963 bis 1965 vorstand.

Im Namen aller politischen Gemeinden des Einzugsbereiches des DRK-Ortsvereins Ladelund lobte Bürgermeister Rüdiger Brümmer die Arbeit des des DRK-Ortsvereins Ladelund und besonders alle Aktivitäten, die zum Ziel haben, der Hilfe Bedürftigen beizustehen und jeglicher Vereinsamung entgegenzuwirken. Als Beispiele nannte das Gemeindeoberhaupt „Essen in Gemeinschaft“, Angebote interessanter Reisen, Besuche von Jubilaren und betagten „Geburtstagskindern“ oder durch Vortragsveranstaltungen. „Was Ihr für die Allgemeinheit leistet, ist wirklich eindrucksvoll,“ so stellte Brümmer anerkennend fest.

Für fleißiges Blutspenden dankte Jutta Hansen Arthur Edlefsen (60 Mal gespendet), Brunhilde Schröder (50 Mal) sowie Petra Ertzinger und Solveig Hansen (in Abwesenheit).

Zur Unterhaltung trug der erst kurze Zeit existierende „Jugendchor Ladelund“ bei, vom Keyboard aus geleitet von Mirco March, der englisch- und deutschsprachiger Lieder fröhlichen Charakters darbot, darunter auch Gospels.

Der gerade erst von der Theatergruppe des Ortskulturrings Ladelund einstudierte plattdeutsche Schwank „Dartig Sekunnen“ von Hanna Frey und Jan Harrhes sorgte für Turbulenzen auf der Bühne und heitere Stimmung auf dem Saal. Darstellerin Andrea Sommer, die sich nach einem Fahrradunfall auf Krücken stützen musste, verdiente sich ein Extralob: Sie verstand es, ihr Handicap in die Handlung des Einakters einzubauen.

Der Inhalt eines herumgereichten Sparschweins soll in Kürze einem die Jugendarbeit unterstützenden Verein in der Region zugute kommen. Der Empfänger steht noch nicht fest.

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