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Letzter Auftritt des Saxophon-Ensembles Quintessenz

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

„Auch Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Gewohnheiten im Umgang mit Musik können über eine lange Zeit gemeinsam Konstruktives zustande bringen, wenn sie übereinstimmende Interessen haben und Verlässlichkeit einbringen.“ Zu dieser Einsicht gelangte Detlef Eulenberger, Chef des Niebüller Saxophon-Ensembles „Quintessenz“, nach 15 Jahren gemeinsamer Arbeit mit seinen Hobby-Instrumentalisten. Da er im Januar dieses Jahres als Leiter der Schule für sozialpädagogische Berufe der Beruflichen Schulen in Niebüll pensioniert wurde und seinen Wohnort nach Flensburg verlegt hat, wird sich die Gruppe der Saxophonisten auflösen und sich am Sonnabend, 8. Februar, um 16 Uhr mit einem letzten Konzert in der Christuskirche verabschieden.

Das Ende der „Ära Quintessenz“ gibt Anlass für einen Rückblick: Am Ende des Jahres 1999 lud Detlef Eulenberger zehn „Freunde des Saxophons“ zu einem Treffen ein, um die Möglichkeiten der Gründung eines Ensembles auszuloten. Daraufhin traten am 2. Januar sechs Saxophonisten zu einer ersten Begegnung: Andrea Bockholt, Anja Büttner, Detlef Eulenberger, Stefanie Hinz (heute: Brodersen), Henning Philipsen und Burkhard Urban. „Meine Idee war es,“ so erinnert sich Detlef Eulenberger, „Mitstreiter zu finden, von denen ich für den Umgang mit einem für mich völlig neuen Instrumentes etwas lernen könnte. Dass sich die Versammelten – mit Ausnahme von Anja Büttner – spontan zur Gründung eines Quintetts entschließen und mich zum musikalischen Leiter einsetzen würden, hatte ich so nicht geplant, freute mich aber sehr.

Zur Wahl des Namens „Quintessenz“ nannten die Mitglieder des Ensembles drei Gründe: „Zum einen musizierten wir zunächst zu fünft. Zum anderen sind die Saxophone in Abständen von Quinten gestimmt, und schließlich war es unser Bestreben, aus jeder Art von Musik das Wesentliche herauszuarbeiten.“

Das Ensemble hielt an seinem Namen auch fest, als im Jahre 2004 Andrea Bockholt ausschied und Henning Philipsen durch Dr. Sabine Menke ersetzt wurde, wodurch aus dem Quintett nunmehr ein Quartett wurde. Die Proben fanden zunächst monatlich, dann in vierzehntägigen Intervallen und schließlich – in den Praxisräume der Dr. Sabine Mertens – allwöchentlich statt. Von Anfang an waren die Hobby-Musikanten bemüht, alle Arten der Musik in ihre Programme einzubeziehen. Um ein Fazit der „Ära Quintessenz“ gebeten, sagte Stefanie Brodersen: „Es erfüllt mich mit großem Stolz, von Anfang bis Ende dabei gewesen zu sein.“

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erstellt am 26.Jan.2014 | 13:33 Uhr

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