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Nordfriesland Tageblatt

13. Dezember 2017 | 20:30 Uhr

Leichtverletzter nach Brand in Leck

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Ein 54-Jähriger kam zu Schaden, als er gestern Früh beim Feuer in einem Einfamilienhaus seine Haustiere retten wollte

von
erstellt am 18.Jan.2016 | 10:16 Uhr

Ein Großbrand hat am Montagmorgen in Leck ein aus Holz errichtetes Wohnhaus sowie den angebauten Carport zerstört. Ersten Erkenntnissen zufolge entstand der Brand am Pkw, das sich im Carport befand. Nach Polizeiangaben könne daher ein technischer Defekt nicht ausgeschlossen werden. Während des Feuers begab sich der 54-jährige Bewohner in das Haus, um seine Haustiere (Hund und Katze) zu retten. Bei seinen Bemühungen zog er sich leichte Verletzungen zu. Der entstandene Sachschaden am Gebäude wird auf etwa 200  000 Euro geschätzt.

Der Alarm ging gegen 8.30 Uhr am Morgen bei der Rettungsleitstelle ein. Anwohner meldeten den Dachstuhlbrand in einem Carport im Holunderring. Als die Feuerwehr wenige Minuten später eintraf, stand der Dachstuhl des Hauses bereits lichterloh in Flammen. „Der Brand hatte sich schnell im Dachstuhl ausgebreitet“, erklärt Michael Bruch von der Feuerwehr. Daraufhin wurde die Alarmstufe erhöht. Eingesetzt waren neben einer Streifenbesatzung der Polizei auch die Freiwilligen Feuerwehren Leck, Oster-Schnatebüll-Klintum, Niebüll, Klixbüll, ein Rettungswagen und ein Fahrzeug des DRK-Leck.

Für die Feuerwehr gab es trotz eines massiven Löschangriffs von mehreren Gebäudeseiten keine Chance mehr, das Wohnhaus zu retten. Der Dachstuhl brannte komplett aus, zudem breiteten sich Qualm und Löschwasser im Untergeschoss des Hauses aus und machten das komplette Gebäude unbewohnbar.

Ein direkt benachbartes Haus wurde durch die Einsatzkräfte mit einer Wasserwand vor dem Übergreifen der Flammen geschützt. Aufgrund der massiven Rauchentwicklung während der Löscharbeiten forderte die Polizei die Anwohner zum Schutz der Gesundheit mit Rundfunkdurchsagen auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Die Ermittlungen der Kripobeamten am Einfamilienhaus dauern weiterhin an.



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